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Königin-Luise-Route – Unterwegs auf königlichen Wegen

Königin-Luise-Route – Unterwegs auf königlichen Wegen

Die Königin-Luise-Route führt knapp 200 km durch Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu Orten und Stätten, die an das Leben und Wirken der Monarchin erinnern. Die Route folgt in etwa dem Weg, den der Sarg der Königin Luise 1810 von Hohenzieritz nach Berlin genommen hat. Die Endstation der Reise, das Mausoleum im Charlottenburger Schlosspark entwickelte sich zur wichtigsten Kultstätte der Luisen-Verehrung.

Luise Auguste Wilhelmine Amalie (1776–1810) – ein märchenhafter Name, der sehr gut in diese reizvolle Landschaft passt. Sie war schön, anmutig und volksnah, die bekannteste und populärste Königin Preußens und schillerndste Persönlichkeit des deutschen Hochadels. Zu schön, um wahr zu sein – eine Prinzessin, wie es sie eigentlich nur im Märchen gibt.

Die populärste und bekannteste Königin Preußens

1776 in Hannover als Tochter des Herzogs Karl von Mecklenburg-Strelitz und seiner Gemahlin Frederike aus dem Hause Hessen-Darmstadt geboren, heiratete die Prinzessin am 24. Dezember 1793 nach altem Hofzeremoniell im Weißen Saal des Stadtschlosses in Berlin den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm II., der 1797 preußischer König wurde. Zur Kultfigur erhoben wurde sie besonders ab 1871 nach der Krönung ihres Sohnes Wilhelm zum deutschen Kaiser.

In den Kulissen der Macht

Ihr Leben war eng verknüpft mit dramatischen Ereignissen im Kampf um Preußen gegen Napoleon Bonaparte. Luise war ein Glücksfall für Preußen und das Haus Hohenzollern. Mit Mut und Hingabe kämpfte die Politikerin Luise nach der totalen Niederlage Preußens für eine Besserung der Lage ihres ruinierten Landes und für eine neue Ordnung. Sie war ein Symbol für den Wiederaufstieg Preußens und für die Entwicklung hin zum Deutschen Kaiserreich. So reichte ihre historische Bedeutung weit über den Einfluss hinaus, den sie als Königin von Preußen tatsächlich hatte.

Königin Luise – auch heute noch ein Mythos

Manche Länder erhielten ihre Prägung unter weiblicher Herrschaft: Englands Königin Elisabeth I. und die russische Kaiserin Katharina die Große schrieben als Regentinnen europäischer Großmächte Geschichte. Und dann gab es jene Frauen, die nicht regierten, aber dennoch historische Spuren hinterließen. Eine wurde schon zu Lebzeiten „Königin der Herzen“ genannt: Luise von Preußen. Keine preußische Königin hat es zu mehr Ansehen und Beliebtheit gebracht wie Königin Luise.

Königin-Luise-Route

Länge: ca. 200 km

Thematik: Königin Luise von Preußen, Kultur, Landschaft

Highlights:
Berlin: Schloss Charlottenburg mit Mausoleum, Pfaueninsel
Dannenwalde: eisernes Monument
Gransee: Denkmal aus Eisenguss
Hohenzieritz: Schloss, Luisentempel im Schlosspark
Mirow: Schloss
Fürstenberg: Marktplatz
Neustrelitz: Residenzstadt, Stadtmuseum, Luisentempel im Schlossgarten
Oranienburg: Schloss
Paretz: Schloss, Kirche

www.koenigin-luise-route.de

Events
Tauchen Sie in die erste multimediale Ausstellung über das reizvolle Strelitzer Land ein

Besuchen Sie die Dauerausstellung zur Geschichte des Landes Mecklenburg-Strelitz.

Daneben bietet das Kulturquartier individuelle Gruppenführungen zu Spezialthemen der Geschichte des Landes Mecklenburg-Strelitz und entführt in die Welt der gekrönten Häupter und ihrer Residenzen.
Weitere Führungen im Kulturquartier, in der Stadtbibliothek und im Karbe-Wagner-Archiv auf Anmeldung möglich.

Nächste Termine:

02.01.2018 - 31.12.2018

von 10:00

Ort der Veranstaltung

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz
Schloßstraße 12/13
17235 Neustrelitz

Kontakt

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.
In Neustrelitz betrieb das DDR-Ministerium für Staatssicherheit zwischen 1953 und 1987 eine Untersuchungshaftanstalt. Heute ist das frühere Stasi-Gefängnis ein Erinnerungsort gegen das Vergessen. In diesem Jahr wird außerdem die Sonderausstellung "Jugendopposition in der DDR" gezeigt.

Vom 29. März bis zum 29. November finden an jedem letzten Donnerstag im Monat Führungen im Erinnerungsort Stasi-Haftanstalt Neustrelitz statt. Treffpunkt ist jeweils um 16 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz, Schloßstraße 12/13.
In diesem Jahr wird  außerdem mit freundlicher Unterstützung der Außenstelle des BStU Neubrandenburg die Ausstellung „Jugendopposition in der DDR” im Erinnerungsort gezeigt. Die Anzahl derer, die keine eigene Erinnerung an die DDR haben, wird immer größer. Deshalb möchte die Ausstellung das Interesse der heutigen jungen Generation gewinnen, indem sie von Jugendlichen in der DDR erzählt. Im Mittelpunkt stehen 18 junge Oppositionelle, die sich der SED-Diktatur entgegengestellt haben. Die einen sind an der Ostsee aufgewachsen, die anderen in Thüringen, manche in der Stadt, andere auf dem Land. Warum sie sich gegen das Regime engagierten und für welche Ideale sie sich einsetzten, wird in kurzen Texten geschildert, ergänzt durch Fotos und Dokumente, die teilweise zum ersten Mal gezeigt werden. 

Zu besichtigen ist die Ausstellung während der oben genannten Führungen und im Rahmen von Veranstaltungen und Beratungen im Erinnerungsort, die auf der Internetseite des Vereins Stasi-Haftanstalt Töpferstraße e.V. veröffentlicht werden. Gruppen können über das Kulturquartier (Telefon 03981 23909-99) separate Termine vereinbaren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: http://www.stasi-haftanstalt-neustrelitz.de

Nächste Termine:

26.04.2018 - 29.11.2018

von 16:00

Ort der Veranstaltung

Stasi-Haftanstalt-Töpferstraße e.V
Töpferstraße 13a
17235 Neustrelitz

Kontakt

Stasi-Haftanstalt-Töpferstraße e.V

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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