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Straße der Demokratie – Auf den Spuren der Freiheitsbewegung

Straße der Demokratie – Auf den Spuren der Freiheitsbewegung

Die historischen Stationen der heutigen deutschen Staatsform, kann man im Südwesten Deutschlands entlang der über 500 km langen Erlebnis- und Kulturroute „Straße der Demokratie“ auf den Spuren der Freiheitsbewegung – von der Französischen Revolution über den Vormärz bis in die Gegenwart – von Frankfurt am Main bis Lörrach bei Basel anschaulich verfolgen.

Die Demokratie hatte in Deutschland seit ihrem Beginn 1848/49 einen nicht geraden leichten Weg. Die „Straße der Demokratie“ kennzeichnet nicht irgendwelche Orte, sondern die Wiege der deutschen Demokratie. Hier im Südwesten begann, was erst im 20. Jh. mit der Verabschiedung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland endete.

Es war kein leichter Weg

Es war ein Weg mit Hindernissen, Brüchen, bitteren, aber auch befreienden Momenten für die ersten deutschen Demokraten. Das Hambacher Fest im Mai 1832, zu dessen Einladung auch zahlreiche Frauen gefolgt waren, die Badische Verfassung, die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche, der jüngere Dalberger Hof in Mainz war Schauplatz eines Hochverratsprozesses 1850 und vieles mehr, die „die entscheidenden Freunde der Verfassung“: Friedrich Hecker, Gustav Struve, Karl Drais, Franz Sigel, Philipp J. Siebenpfeiffer und viele andere, die Leib und Leben riskierten, sind Erinnerungsstätten der Geschehnisse zur deutschen Demokratie.

Authentische Plätze, Erinnerungsstätten und Museen

Wer sich auf der „Straße der Demokratie“ auf den Weg macht, begibt sich auf eine Reise zu den Ursprüngen der Deutschen Demokratie, entdeckt spannende Episoden, herausragende Persönlichkeiten und großartige Schauplätze, hört beeindruckende Geschichten und revolutionäre Lieder, lernt etwas über Deutschland, die Demokratie und den beschwerlichen Weg zur Freiheit.

Essen, Trinken, demokratisches Gedankengut

Dass dabei der Genuss eines guten edlen Weines, süffigen Bieres oder köstlicher regionaler Spezialitäten nicht zu kurz kommt, dafür haben die Revolutionäre von einst schon selbst gesorgt. Schließlich gehörten Gasthäuser und Herbergen, wie auch heute noch, zu ihren bevorzugten Versammlungsorten.

Straße der Demokratie

Länge: ca. 550 km

Thematik: Freiheit und deutsche Demokratiegeschichte

Highlights:
Frankfurt: Paulskirche
Karlsruhe: Demokratiegeschichte, Bundesgerichtshof
Lörrach: Grenzstadt, Dreiländermuseum
Mannheim: Schloss, Geburtsstadt der demokratischen Arbeiterbewegung
Neustadt/Weinstraße: Schloss, Hambacher Fest
Offenburg: Offenburger-Salmen-Führung
Philippsburg: historischer Gasthof „Zum Weinberg“ und „Zum Einhorn“
Rastatt: Bundesfestung, Schloss, Denkmal
Sinsheim: Geburtshaus Franz Sigel, hist. Gasthaus „Zum Schwarzen Bären“, Museum

www.strasse-der-demokratie.eu

Events

Das Städel Museum in Frankfurt am Main, auch Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie am Museumsufer genannt, ist eines der bedeutendsten deutschen Kunstmuseen. 1816 wurde das Institut, das auf eine Stiftung des Frankfurter Mäzens Johann Friedrich Städel zurückgeht, gegründet. Seit 1878 befindet sich die Sammlung an ihrem heutigen Museumsstandort. Damit ist das Städel einer der Hauptanziehungspunkte am Frankfurter Museumsufer, einem in seiner Varietät in Deutschland einzigartigen Ensemble unterschiedlichster Museen und Galerien, die sich am Mainufer aufreihen.

Mit über 2.900 Gemälden und rund 100.000 Zeichnungen und Druckgraphiken gibt die Sammlung einen reichen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom Mittelalter über die Renaissance, Barock und Klassische Moderne bis in die Gegenwart. Höhepunkte der Sammlung sind Werke von Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt, Jan Vermeer, Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann. Ebenso gehören Werke prominenter Künstler der Zeit nach 1945 zur Sammlung, so von Francis Bacon, Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Martin Kippenberger, Anselm Kiefer, Gerhard Richter und Sigmar Polke. Ganz besondere Werke sind die Siebdruck-Serie „Goethe“ von Andy Warhol, ein Geschenk des Künstlers an das Städel, und „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein. Im sehenswerten Skulpturengarten werden seit 1976 vorwiegend zeitgenössische Arbeiten gezeigt, beispielsweise von Joseph Beuys, Ulrich Rückriem, Richard Serra, Anthony Caro, George Rickey und David Smith.

Nächste Termine:

13.09.2017 - 14.01.2018

11.10.2017 - 14.01.2018

01.03.2018

01.03.2019

30.10.2019 - 16.02.2020

Ort der Veranstaltung

Städel Museum
Dürerstraße 2
60596 Frankfurt am Main

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

Als Biennale der Lichtkultur zieht die Luminale alle zwei Jahre rund 140.000 Besucher in die Frankfurter Innenstadt.

Gestartet als Rahmenprogramm zur Weltleitmesse Light+Building in der Messe Frankfurt wird das erfolgreiche Event immer mehr selbst zum Publikumsmagneten. Straßen und Plätze, Hochhäuser und Kirchen, Museen und Galerien zeigen sich in anderem Licht und faszinieren die Besucher mit eindrucksvollen und vielfach auch interaktiven Installationen.

Nächste Termine:

18.03.2018 - 23.03.2018

Ort der Veranstaltung

Innenstadt Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt am Main

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.
 »In jeder Kreatur ein Funke Gottes« schrieb Leoš Janáček über seine Partitur  - u.a. mit Johannes Martin Kränzle.

Wie behauptet sich das Individuum vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Unterdrückung der Freiheit in dieser Welt könnte man als Motto von Janaceks letzter Oper Aus einem Totenhaus formulieren, in der ein oppositionelle Intellektueller zum Schweigen gebracht und für Jahre interniert wird. »In jeder Kreatur ein Funke Gottes«, diese tiefgründige Formel, die der Komponist über seine Partitur schrieb, verbindet die Oper mit Dostojewskis Erzählung, auf der sie basiert.  Der Bariton Johannes Martin Kränzle, lange Zeit Ensemblemitglied ist in dieser Produktion erneut in Frankfurt zu erleben.

Nächste Termine:

01.04.2018

von 18:00

Ort der Veranstaltung

Oper Frankfurt
Untermainanlage 11
60311 Frankfurt
info@oper-frankfurt.de
www.oper-frankfurt.de

Kontakt

Oper Frankfurt
Untermainanlage 11
60311 Frankfurt
info@oper-frankfurt.de
www.oper-frankfurt.de

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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