Ferienstrassen von A bis Z
A
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
Straße der Staufer – Unterwegs auf der mittelalterlichen Weltbühne

Straße der Staufer – Unterwegs auf der mittelalterlichen Weltbühne

Herzlich willkommen auf der Straße der Staufer. Ca. 340 km lang, ausgeschilderte und gut befahrbare Route zwischen Filz und Rems, Schurwald und dem Kalten Feld – ein Zeugenberg auf einer Hochebene des schwäbischen Albvorlandes. Zwischen Schwäbisch Gmünd, Göppingen und Heidenheim liegt die Wiege der Staufer. Die Adelsfamilie aus Schwaben gilt als die bedeutsamste und einflussreichste des gesamten Mittelalters.

Wie gut, das es die Straße der Staufer gibt. Sie erzählt die Geschichte der mächtigsten Dynastie des Hochmittelalters und führt die Besucher auf den Spuren der Staufer durch das sagenumwobene Stauferland mit dem markanten Wahrzeichen der „Drei Kaiserberge“: Hohenstaufen, Rechberg und Stuife. Das Trio prägt weithin sichtbar das Landschaftsbild im Herzland der Staufer.

Alles begann im Stauferland

Die Staufer waren eine Dynastie von Herzögen, Königen und Kaisern, die mitunter über halb Europa regierten. Mit Friedrich I. von Staufen, der Kaiser Heinrich IV. auf dessen Gang nach Canossa begleitete und daraufhin in den Adelsstand erhoben wurde, traten die Staufer 1076/77 ins Rampenlicht. Es sind vor allem zwei Staufer, die der Zeit zwischen 1150 und 1250 ihren Stempel aufgedrückt haben: Kaiser Friedrich I. Barbarossa und sein Enkel Friedrich II.

Auch die Staufer haben sich Denkmäler gesetzt

Als eines der mächtigsten Herrschergeschlechter Europas wussten sie schon vor über 800 Jahren, wo es sich gut leben lässt. Der Hohenstaufen (684 m) erzählt noch heute von den glanzvollen Zeiten als Stammburg. Sogar Kaiser Friedrich Barbarossa weilte einige Zeit in dem einst so mächtigen Gemäuer. Eine nahezu vollständig erhaltene Stauferburg finden Sie im Wäscherschloss in Wäschebeuren. Die romanische Kloster Lorsch, welche als Grablege des Stauferhauses errichtet wurde und lange Zeit geistliches Zentrum war, zeigt ein 30 m langes und 4,5 m hohes, farbenprächtiges Gemälde zu 200 Jahren Staufergeschichte.

Wo sich schon Kaiser und Könige wohlfühlten

Die Route der Staufer führt durch eine der schönsten Landstriche der Ostalb: das sagenhafte „Wental“, das bizarre „Eselsburger Tal“ und das „Steinheimer Becken“, das von einem riesigen Meteor-Einschlag geformt wurde. Wer der Strecke folgt, kann romanische Kirchen und Klöster besuchen, bizarre Höhlen und Felsformationen, Pfalzen, trutzige Ruinen von Stauferburgen, alles harmonisch integriert in einer einzigartigen Landschaft. Aber auch alte Städte wie zum Beispiel Schwäbisch Gmünd oder Bad Wimpfen, die unter den Staufern zu Ruhm und Reichtum kamen.

Straße der Staufer

Länge: ca. 340 km

Thematik: Staufer, Geschichte, Kultur

Highlights:
Adelberg: Kloster
Bad Boll: Stiftskirche
Dischingen: Burg Katzenstein
Giengen: Charlottenhöhle, Steiff-Museum
Göppingen: Stauferschloss, Museum
Hohenstaufen: Barbarossakirche, Stammburg der Staufer, Dokumentationsstätte
Lauterstein: Schloss Weißenstein
Lorsch: Kloster
Oberstotzingen: Rittergut, Schloss
Schwäbisch-Gmünd: staufische Stadtanlage
Wäschebeuren: Burg Wäscherschloss

www.stauferland.de