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VIA REGIA - Kulturstraße – DIE Kulturstraße durch Europa

VIA REGIA - Kulturstraße – DIE Kulturstraße durch Europa

Die historische Kulturstraße VIA REGIA ist seit über 2.000 Jahren die älteste und längste Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa. Sie verbindet insgesamt mit ca. 4.500 km Länge von Kiew bis Santiago de Compostela acht europäische Länder. Im deutschen Sektor verlief sie auf ca. 600 km vom Rhein über Frankfurt , Fulda, Eisenach, Naumburg, Leipzig und Bautzen bis nach Görlitz.

Auf der mittelalterlichen Handelsstraße VIA REGIA zogen nicht nur Könige, auch Händler beförderten hier ihre Kostbarkeiten, selbst das Militär nutzte sie und Pilger folgten ihr durch das mittelalterliche Abendland bis zum spanischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela.

Die Handelsstraße

Die Route hatte große wirtschaftliche Bedeutung für den überregionalen Handel und Warenaustausch. Aus dem Westen kamen die Tuche Flanderns, aus dem Osten Holz, Felle, Wachs und Honig und die Mitte steuerte den Färberwaid (Farbstoffpflanze) des Thüringer Beckens sowie die Bergbauproduktion Obersachsens bei. Zudem stellte sie auch eine direkte Verbindung zwischen den beiden großen Messestädten Frankfurt am Main und Leipzig in Sachsen her.

Militärstraße

Der Streckenverlauf wurde auch von Armeen benutzt. In diesem Einzugsbereich fanden somit auch große Schlachten statt wie zum Beispiel zwei bedeutende Schlachten des dreißigjährigen Krieges 1631 und 1642 um Breitenfeld bei Leipzig. Der Todesmarsch vom KZ Adlerwerke Frankfurt zum KZ Buchenwald lief im März 1945 auch über die VIA REGIA.

Bewegung, Begegnung, Besinnung

Auch zahlreiche Pilger auf dem Weg zur „Aachner Heiligtumsfahrt“ nutzten die Fernstraße als Pilgerweg. Die VIA REGIA, eine kostbare, einzigartige Schatztruhe europäischer Kulturgeschichte, ein Weg des Kulturaustausches und der Kommunikation. Seit dem Fall der Mauer im Herbst 1989 beträgt der deutsche Anteil an der Route rund 600 km. Und wie damals erblühen die an der historischen Strecke gelegenen Städte zu einem atemberaubenden, touristischen Band, das als Fundgrube zum Entdecken der europäischen Vergangenheit einlädt.

Via Regia

Länge: ca. 4.500 km

Thematik: Kultur und Begegnung

Highlights:
Bautzen: Burganlage, Sakralbauten
Eisenach: Lutherstadt, Wartburg
Erfurt: Augustinerkloster, Krämerbrücke
Frankfurt: Römer, Skyline, Main
Fulda: Dom, Stadtschloss, Kloster
Görlitz: Europastadt
Leipzig: Messestadt, Völkerschlachtdenkmal
Naumburg: Dom, Museen

www.via-regia.org

Events

Was nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch eine Ruine war, entstand zwischen 1993 und 2005 mit Spenden aus aller Welt neu und stellt, wie in alten Zeiten, nicht weniger als die Vollendung des Kirchenbaus nach Luthers Idealen dar. Die Dresdner Frauenkirche nahm unmittelbar nach ihrer erneuten Weihe auch wieder ihren Platz als musikalischer Veranstaltungsort ersten Ranges ein. Im Jubiläumsjahr 2017 steht natürlich die Reformation auch bei der Musik im Vordergrund. Dazu hat die Stiftung, die Träger der Frauenkirche ist, namhafte Künstler eingeladen und sogar bei dem Komponisten Jörg Herchet eine Neukomposition bestellt, die auf ein bekanntes Danklied von Martin Luther zurückgeht und am 24. Juni ihre Uraufführung feiern wird.

Weitere Informationen: www.frauenkirche-dresden.de/musikjahr-2017/

Nächste Termine:

01.01.2017 - 27.12.2017

Ort der Veranstaltung

Frauenkirche Dresden
Neumarkt
01067 Dresden
Fon: +49 (0) 351 65606701
Fax: +49 (0) 351 65606108
fuehrungen@frauenkirche-dresden.de
www.frauenkirche-dresden.de

Kontakt

Stiftung Frauenkirche
Fon: +49 (0) 351 65606100
Fax: +49 (0) 351 65606108
fuehrungen@frauenkirche-dresden.de

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

Die Ausstellung „Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht“ verfolgt mit Prunkwaffen, Textilien und Fürstenbildnissen des Spät-mittelalters und der Renaissance den Weg der Wettiner von der Erlangung der sächsischen Kurwürde durch Friedrich den Streitbaren im Jahr 1423 über die Eroberung der Kurfürstenmacht für die albertinische Linie der Wettiner durch Herzog Moritz von Sachsen im Jahr 1547 bis hin zur brüderlichen Nachfolge Herzog Augusts von Sachsen in der kurfürstlichen Regierung 1553.

Die Spitzenwerke markieren gleichermaßen historische und künstlerische Höhepunkte jener Zeit, wie das erste sächsische Kurschwert der Wettiner, ein Geschenk des Königs Sigismund an Friedrich den Streitbaren, das mit Ast-kreuz, Bergkristallkugel und Marienrosen christliche Symbole aufweist, die perlengestickte Mitra des Erzbischofs von Magdeburg und nachmaligen Kardinals Albrecht von Brandenburg, bedeutendster Gegenspieler Martin Luthers und nicht zuletzt das Prunkschwert mit Herkules-Darstellung, das Moritz von Kaiser Karl V. erhielt und zu seinem Kurschwert erhob. Die herausragende Rolle Kurfürst Augusts für die Reformation, die Sicherung des Reichsfriedens und die Wirtschaft in Sachsen spiegelt sich in dessen Prunkwaffen mit politischen und allegorischen Bildprogrammen.

Weitere Informationen: www.skd.museum/de/museen-institutionen/residenzschloss/ruestkammer/auf-dem-weg-zur-kurfuerstenmacht

Nächste Termine:

09.04.2017 - 31.12.2017

Ort der Veranstaltung

Residenzschloss Dresden
Taschenberg 2
01067 Dresden
Fon: +49 (0) 351 49142000
Fax: +49 (0) 351 49142001
besucherservice@skd.museum
www.skd.museum

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Taschenberg 2
01067 Dresden
Fon: +49 (0) 351 49142000
Fax: +49 (0) 351 49142001
besucherservice@skd.museum
http://www.skd.museum/

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

Die Kurfürstliche Garderobe der Rüstkammer führt mit origi-nalen Gewändern der Zeit um 1550 bis 1650 die grandiose Fürstenmode der Renaissance und des Frühbarocks vor Augen. Die Überlieferung der Dresdener Fürstenkostüme verdankt sich ihrer dynastischen Bedeutung sowie ihrem materiellen und künstlerischen Wert. Im Wechsel werden insgesamt 27 Herr-scherkostüme vorgestellt.
Nach jahrelangen, umfangreichen Restaurierungen sind sie nun seit ihrer kriegsbedingten Evakuierung erstmals wieder zu bewundern. Begründet wurde die Sammlung durch Kurfürst August von Sachsen (1526–1586), der die Kleider seines Bruders Moritz zum Andenken an den ersten albertinischen Kurfürsten zur dauerhaften Verwahrung bestimmte.

Die nachfolgenden Kurfürsten fügten dem Bestand jeweils ihre eigenen, meist mit großen Ereignissen verbundenen Prunkkleider hinzu. Damenkleider sind einzig aus der Zeit der Kurfürstin Magdalena Sibylla (1586–1659) überliefert, worunter ihr phantastisches Prunkkleid mit Zitaten der venezianischen Mode herausragt.

Weitere Informationen: www.skd.museum/de/museen-institutionen/residenzschloss/ruestkammer/kurfuerstliche-garderobe/

Nächste Termine:

09.04.2017 - 31.12.2017

Ort der Veranstaltung

Residenzschloss Dresden
Taschenberg 2
01067 Dresden
Fon: +49 (0) 351 49142000
Fax: +49 (0) 351 49142001
besucherservice@skd.museum
www.skd.museum

Kontakt

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