Naturpark Westhavelland – Wasser, Weite und funkelnde Sterne

Naturpark Westhavelland – Wasser, Weite und funkelnde Sterne

Der Naturpark Westhavelland westlich von Berlin wird vom Wasser geprägt, besonders von der Havel mit ihrer Niederungslandschaft. Und er hat einen der dunkelsten Nachthimmel Deutschlands.

Das Westhavelland – grüne Wiesen, so weit das Auge reicht, unterbrochen von Wäldern und Seen, und der Havel, deren Unterlauf den Naturpark zwischen den Städten Brandenburg/Havel und Havelberg durchfließt. International bekannt ist das Westhavelland mit dem Gülper See als Rastplatz für nordische Zugvögel und als Lebensraum vieler gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Zahlreiche Watt- und Wasservögel, Biber und Fischotter, Seeadler und Rotmilane sind hier ebenso anzutreffen wie die letzten Großtrappen Deutschlands.

Die regelmäßig überfluteten, im Frühjahr bunt blühenden Auen- und Luchwiesen der Unteren Havelniederung prägen die Landschaft seit Jahrhunderten. Ein unbedingtes Muss ist es, die Landschaft vom Wasser aus zu erkunden. Die malerisch gelegene Flusslandschaft der Havel lädt zu entspannten Ausflügen mit Kanu und Hausboot oder auf dem Fahrgastschiff ein. Angelegt werden kann im Haveldorf Milow, wo man im Naturparkzentrum den Naturschatz des Westhavellandes interaktiv entdecken kann, in der Optikstadt Rathenow mit ihrer sehenswerten Altstadt oder einfach in einem der idyllischen Haveldörfer.

Mit dem Rad lässt sich die weite, flache Landschaft des Westhavellandes zum Beispiel auf dem Havel-Radweg, einem der schönsten Flussradwege Deutschlands, dem in der Metropole Berlin beginnenden Havellandradweg oder auf der Otto-Lilienthal-Tour erkunden. Im ersten Sternenpark Deutschlands lädt zudem ein einzigartig dunkler Nachthimmel mit Tausenden funkelnder Sternen das ganze Jahr zum Sternegucken ein.

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