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Felsformation nahe dem Hexentanzplatz

Hexentanzplatz Harz – magischer Kultort zwischen einst und heute

Sage oder Geschichte? Um den Hexentanzplatz im Harz, hoch über dem Bodetal in Sachsen-Anhalt gelegen und der Überlieferung nach ein altsächsisch-germanischer Kultort, ranken sich viele geheimnisvolle Erzählungen.

Ein wenig vermeint man sie immer noch auf der Hexentanzplatte zu spüren, die Magie, die von den einstigen heidnischen Ritualen ausging. Begleitet wird sie von einem beglückenden Gefühl von Freiheit, oben auf dem 451 Meter hoch gelegenen Plateau mit Blick ins Bodetal - Etappe des Harzer-Hexen-Stieg bis Thale. Zum Hexentanzplatz wurde der mystische Platz erst, als christliche Franken kultische Handlungen dort verboten. Soldaten sollten dafür sorgen, dass das Verbot befolgt wurde. Ohne Erfolg. Als Hexen verkleidet, mit geschwärzten Gesichtern und mit Besen und Heugabeln bewaffnet, schlugen die Sachsen, so der Chronist, die Wächter in die Flucht, erschreckten sie dermaßen, dass seit dieser Zeit vom schaurigen Treiben der Hexen und Teufel berichtet wird.

Reale Geschichte auf dem Hexentanzplatz – der erwandert, aber auch mit der Seilbahn von Thale aus erreicht werden kann – sind die Reste des Sachsenwalls: einer 150 Meter langen Mauer aus Granitsteinen, die etwa 750 bis 450 v. Chr. errichtet wurde. Die Mauer schirmte den Platz ab und verwandelte ihn so vermutlich in eine Fliehburg, eine burgähnliche Verteidigungsanlage.

Der Tierpark auf dem Hexentanzplatz, der die Artenvielfalt in der Harzregion zeigt, holt die Besucher ins Hier und Heute.

Hexentanzplatz Harz

Öffnungszeiten: frei zugänglich

Eintritt: kostenfrei

Nächster ICE-Bahnhof: Göttingen

Der hoch gelegene Hexentanzplatz ist mit der Seilbahn erreichbar.

Fahrtzeiten unter
www.seilbahnen-thale.de; Tierpark ganzjährig geöffnet