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Naumburger Dom

Naumburger Dom – Treffpunkt der Großen und Schönen von einst

Noch gehört er nicht zum UNESCO-Welterbe, aber er ist auf dem besten Weg dorthin: Der Naumburger Dom St. Peter und Paul zählt zu den bedeutendsten Kathedralen des europäischen Hochmittelalters. Mit Meisterwerken von Weltgeltung, gelegen mitten in Deutschland, an der Straße der Romantik.

Die schönste Frau des Mittelalters ist hier zu sehen, und eine seiner bedeutendsten Frauen: Uta von Naumburg und die heilige Elisabeth. Die einzigartigen Kunstwerke im Stifterzyklus des sogenannten Naumburger Meisters, im Westchor des Naumburger Doms, mit der schönen Adligen Uta von Naumburg, haben Weltruhm erlangt.

Ihre Hinwendung und Aufopferung für die Armen und Kranken haben die heilige Elisabeth von Thüringen unsterblich werden lassen. Ihre wohl älteste bildliche Darstellung steht in Stein gemeißelt in der Elisabethkapelle. In ihrem Kopf: die Reliquien der Heiligen. Szenen aus ihrem Leben hat auch der zeitgenössische Leipziger Maler Neo Rauch in einem Fensterbilder-Zyklus in der Elisabethkapelle verewigt. Die beidseitig bemalten Altarflügel von Lucas Cranach dem Älteren und weitere sakrale Kostbarkeiten im Naumburger Domschatz aus Mittelalter und Renaissance entführen in eine faszinierende Vergangenheit, der man im Domgarten und im „Garten des Naumburger Meisters“ nachträumen kann. Zwischen alten Teichanlagen, Gärten der ehemaligen Domherrenhäuser und heimischem Pflanzen, die im 13. Jahrhundert als Vorlage für Kapitelle und Friese dienten.

Naumburger Dom

Öffnungszeiten: März bis Oktober: Mo. bis Sa., 9 bis 18 Uhr; So., 11 bis 18 Uhr; November bis Februar: Mo. bis Fr., 10 bis 16 Uhr; So., 12 bis 16 Uhr

Eintritt: kostenpflichtig

Nächster ICE-Bahnhof: Leipzig

Mittagsgebet: Juni bis September, jeden Do., 12 bis 12.30 Uhr; barrierefrei (für Zugang an der Domkasse melden); Domführungen: Zeiten unter
www.naumburger-dom.de