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Dom Trier

Trierer Dom St. Petrus – älteste Bischofskirche Deutschlands

Älteste Kirche Deutschlands, seit dem dritten Jahrhundert ohne Unterbrechung Bischofssitz und damit älteste Bischofskirche Deutschlands: Der Trierer Dom St. Petrus vereinigt alle Superlative auf sich. Zusammen mit der Liebfrauenkirche und der Konstantin-Basilika gehört er zum UNESCO-Welterbe und ist Wallfahrtsort für Pilger aus aller Welt.

Dass es die Pilger nach Trier zieht, liegt sicher nicht nur daran, dass sie auf den Spuren des heiligen Martin wandern wollen – auch wenn der sich nachweislich zwischen 371 und 386 mehrfach in Trier aufhielt. Vielmehr ist es wohl die Tunika Christi, der „Heilige Rock“, den die Mutter Kaiser Konstantins im vierten Jahrhundert von ihrer Pilgerreise mit nach Trier gebracht hat, die sie magisch anzieht. Ein Juwel im Domschatz, das man allerdings nur selten zu sehen bekommt, 2012 das letzte Mal.

Ganze 1.700 Jahre Bau-, Kunst- und Glaubensgeschichte vereint die älteste Bischofskirche Deutschlands auf sich. Das zeigt sich in der Architektur wie in der Ausstattung des Kirchenraums, wo unter anderem die Domkanzel, das muschelförmige Taufbecken im Westchor oder der mächtige Aufbau im Ostchor mit Pilgertreppen und Blick zur barocken Heiltumskapelle den Betrachter gefangen nehmen. Auch zahlreiche Bischofsgrabmäler sind Zeugen langer Kirchengeschichte.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist auch die heilige Pforte, die den Dom mit der Liebfrauenkirche verbindet. 2015 wurde sie zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit geöffnet: einer der großer Momente, die Vergangenes mit dem Jetzt eins werden lassen.

Trierer Dom

Öffnungszeiten: 1. November bis 31. März: 6.30 bis 17.30 Uhr; 1. April bis 31. Oktober: 6.30 bis 18 Uhr

Eintritt: kostenfrei

Nächster ICE-Bahnhof: Saarbrücken

Führungen, auch für Kinder und Kleinkinder, kostenpflichtig; barrierefrei; Domschatzkammer, Museum am Dom