Hamburger Kunsthalle
Hamburger Kunsthalle © Hamburger Kunsthalle - Ralf Suerbaum

Hamburger Kunsthalle: Das Neueste aus den letzten 700 Jahren.

Ohne Zweifel beherbergen die drei Gebäude der Hamburger Kunsthalle eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands: Vielleicht der beste Ort, Zusammenhänge, Entwicklungen und Tendenzen aus sieben Jahrhunderten Kunstgeschichte zu entdecken. Eine ständige Ausstellung von mehr als 700 Werken und wechselnde Präsentationen aus den Sammlungsbeständen geben einen einzigartigen Einblick in die Kunst vom Mittelalter bis heute.

Jede der einzelnen Sammlungen des Hauses ist für sich bedeutend, im Zusammenspiel aber entfalten sie eine unübertreffliche Wirkung. Angefangen bei mittelalterlicher Malerei – mit den Altären von Meister Bertram und Meister Francke – über niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts mit umfangreichen Werkgruppen von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Adolph Menzel und Max Liebermann bis hin zur Klassischen Moderne mit Bildern und Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Edvard Munch, Emil Nolde, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Lyonel Feininger, George Grosz und Max Ernst. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst werden in wechselnden Präsentationen u.a. Georg Baselitz, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Mona Hatoum und Jenny Holzer gezeigt. Das Kupferstichkabinett mit mehr als 120.000 Zeichnungen und Druckgraphiken ist ein eigenes Museum im Museum, und für das „Museum zuhause“ gibt es eine Bildersprechstunde, an der Gemälde auf Leinwand und Holz, Handzeichnungen und Druckgraphik gegen eine geringe Gebühr von einem Wissenschaftler begutachtet werden.

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Nächste Termine:

30.04.2016 - 29.01.2017

HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION #1 Magie der Dinge. Von der Tücke des Objekts. Sammlungspräsentation: HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION – ursprünglich der Titel einer Werkgruppe des amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg – ist eine freundliche Einladung, die Sammlung für Gegenwartskunst an der Hamburger Kunsthalle (neu) zu entdecken. Die groß angelegte Sammlungspräsentation ist über einen Zeitraum von drei Jahren konzipiert und widmet sich im jährlichen Wechsel je einem zentralen Erfahrungs- und Erlebnisbereich des Menschen. So steht zunächst die Beziehung des Menschen zum Ding im Mittelpunkt, dann seine Beziehung zum Mitmenschen, und zuletzt die zu dem ihn umgebenden Raum.

30.04.2016 - 07.08.2016

Geta Brătescu Retrospektive. Galerie der Gegenwart, 3. Obergeschoss: Geta Brătescu (geb. 1926) gilt als Grand Dame der konzeptuellen Kunst Rumäniens. Zu ihrem 90. Geburtstag richtet die Hamburger Kunsthalle eine umfassende Werkschau aus, die wichtige Schlüsselwerke und Werkserien aus über sechs Jahrzehnten versammelt. Es ist die erste retrospektiv angelegte Museumsausstellung der Künstlerin außerhalb ihres Heimatlandes Rumänien. Erinnerung und Geschichte, historische Ablagerungs- und organische Wachstumsprozesse, Konformität und Abweichung, Selbstbefragung und -behauptung sind Themen, die Brătescu im Laufe ihres langen künstlerischen Werdegangs immer wieder neu bearbeitet und hinterfragt hat.

30.04.2016 - 15.06.2017

Neue Ausstellungsreihe - Neuland: Haegue Yang (Galerie der Gegenwart). Anlässlich der Wiedereröffnung der Hamburger Kunsthalle beginnt im Erdgeschoss der Galerie der Gegenwart unter dem Titel Neuland ein neues Ausstellungsformat. Der ehemalige Eingangsbereich wird dank der großzügigen Förderung der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen in Zukunft ganz der zeitgenössischen Kunst gewidmet sein. Im jährlich wechselnden Rhythmus konzipieren internationale Künstlerinnen und Künstler im Auftrag der Hamburger Kunsthalle eigens für den Raum neue Werke. Ausgangspunkt sind zunächst Werke von Künstlern, die sich vor allem mit dem Thema globaler Veränderungen auseinandersetzen. Als Folge von Migration und postkolonialen Prozessen entstehen heute politische und kulturelle Verschiebungen, die in der zeitgenössischen Kunst zu Fragen nach Identität und neuer Verortung, nach Verlust und Zugehörigkeit führen. Die in Berlin und Seoul lebende Künstlerin Haegue Yang wird ab April 2016 erstmalig dieses Konzept umsetzen.

30.04.2016 - 21.08.2016

Piranesi. Carceri. Sammlungspräsentation: Die Hamburger Kunsthalle präsentiert ab dem 30. April 2016 die frühe bzw. überarbeitete Folge der Carceri (Kerker) von Giovanni Battista Piranesi (1720- 1778), die aufgrund ihrer großen künstlerischen Virtuosität zweifelsfrei zu den einflussreichsten Werken der Druckgraphik überhaupt zählt. Der venezianische Künstler veröffentlichte die vierzehnteilige Radierfolge erstmals 1749/50 in Rom. Das Werk fand zunächst kaum Beachtung. Knapp zehn Jahre später überarbeitete Piranesi sämtliche Blätter, wobei er die Szenen vor allem durch stärkere Hell-Dunkel-Kontraste ins Unheimliche und Bedrohliche veränderte. Diese 1761 erstmals erschienene und um zwei Darstellungen erweiterte zweite Ausgabe hat die Menschen seit mehr als 250 Jahren auf besondere Weise fasziniert.

30.04.2016 - 15.06.2017

Kunst in Hamburg. Sammlungspräsentation: Mit Abschluss der Modernisierung der Hamburger Kunsthalle im Frühjahr 2016 wird es einen neu gestalteten Saal mit Präsentationen zur Kunst in Hamburg aus den Sammlungsbereichen der Kunsthalle geben. Das dauerhafte Ausstel- len von Werken Hamburger Künstlerinnen und Künstler steht in der Tradition von Alfred Lichtwark, dem ersten Direktor der Kunsthalle. In einem regelmäßigen Turnus von ca. einem Jahr werden im neuen Saal Kunst in Hamburg Werke unterschiedlicher Kunstepochen gezeigt – von den Alten Meistern bis hin zur Gegenwart. Den Anfang macht die Klassische Moderne (Kuratorin: Dr. Karin Schick) mit einer Präsentation zum Hamburgischen Künstlerclub von 1897. Zu sehen sein werden Werke von Künstlern wie Arthur Illies, Ernst Eitner, Julius von Ehren und anderen.

30.04.2016 - 30.10.2016

Zeichnungsräume - Positionen zeitgenössischer Graphik. Sammlungspräsentation: Das Medium der Zeichnung ist so aktuell wie nie: Besonders junge Künstlerinnen und Künstler widmen sich wieder ausschließlich der Zeichnung und setzen damit selbstbewusst neue Akzente. Dabei reicht das Spektrum von der präzisen, kleinformatigen Bleistiftstudie bis zu großen, temporären Rauminstallationen. Die Zeichnung hat sich damit vom intimen Format der Gattung befreit und wechselt in die dritte Dimension, in das bewegte Bild oder sogar in den Animationsfilm. Anlässlich des Abschlusses der Modernisierung der Hamburger Kunsthalle und ihrer Neueröffnung im Frühjahr 2016 zeigt die Galerie der Gegenwart mit rund 100 Meisterwerken der zeitgenössischen Zeichnung aus den Jahren 1960-2015 einen umfassenden Überblick über 50 Jahre Zeichnung. Darunter viele Werke, die seit langer Zeit nicht mehr ausgestellt waren, sowie Neuerwerbungen der letzten Jahre.

27.05.2016 - 04.09.2016

Manet – Sehen. Der Blick der Moderne: Mit Manets Spitzenwerken aus internationalen Museen bietet die Ausstellung die einmalige Gelegenheit, den ganzen Manet vom Frühwerk bis zum Spätwerk zu sehen – eine Chance, die es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Sehen und gesehen werden war auch das große Thema, das die Pariser zu den Salon-Ausstellungen lockte. Erstmals zeigt die Hamburger Kunsthalle Bildpaare, die Manet für die Hängung im Salon ausgewählt hat: Die Nana (1877) aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle hängt Seite an Seite mit Jean-Baptiste Faure in der Rolle des Hamlet (1877), eine Leihgabe aus dem Museum Folkwang in Essen; weiterhin begegnen sich die Meisterwerke Le balcon (1868/69) aus dem Musée d’Orsay in Paris und Le déjeuner (1868) aus der Neuen Pinakothek in München; und auch so hochkarätige Werke, wie Lola de Valence (1862) aus dem Musée d’Orsay oder Le philosophe (1865/67) aus dem Art Institute of Chicago, die Manet gemeinsam in seinem Pavillon anlässlich der Weltausstellung 1867 präsentierte, werden in Hamburg zu sehen sein.

02.09.2016 - 04.12.2016

Spurenlese - Zeichnungen und Aquarelle aus drei Jahrhunderten (Hubertus-Wald-Forum): Ab Herbst 2016 präsentiert die Hamburger Kunsthalle etwa 120 Zeichnungen deutscher Künstler vom Beginn des 17. Jahrhunderts bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert aus einer bisher niemals ausgestellten Privatsammlung. Die Mehrzahl der Exponate stammt aus der Goethezeit und belegt die gestiegene Bedeutung der Zeichnungskunst in Deutschland um 1800. Werkkomplexe von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und Julius Schnorr von Carolsfeld führen die künstlerische und thematische Vielfalt dieser Kunst vor Augen, die ohne die Erfahrung Italien erlebt zu haben nicht denkbar ist.

16.09.2016 - 08.01.2017

Clemens von Wedemeyer: Die Hamburger Kunsthalle widmet dem Filmemacher und Videokünstler Clemens von Wedemeyer ab Herbst 2016 die erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum. In enger Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstler und seinen Galerien wird ein umfassender Überblick des Gesamtwerks präsentiert. Clemens von Wedemeyer beschäftigt sich in seinen Filmen mit den Wahrnehmungen des Betrachters und vor allem mit dem Kino als Denk-, Projektions- und Produktionsraum und mit der Leinwand als Schnittstelle. Seine experimentellen Arbeiten bewegen sich zwischen Dokumentation und Spielfilm, zwischen Realität und Fiktion. Dabei bezieht sich von Wedemeyer dramaturgisch und filmtheoretisch vielfach auf Klassiker der Filmgeschichte wie Sergej Eisenstein, Andrej Tarkowskij, Pier Paolo Pasolini, Michelangelo Antonioni oder Guy Debord.

18.09.2016 - 01.01.2017

Mit dem inneren Auge sehen - Meisterwerke aus der Sammlung Hegewisch. Sammlungspräsentation: Klaus Hegewisch (1919-2014), dem verstorbenen Hamburger Sammler, und dessen vorzüglicher Auswahl von Zeichnungen und Druckgraphiken soll im Jahr 2016 eine Gedenkausstellung gewidmet werden. Unter dem Titel Mit dem inneren Auge sehen versammelt die Schau im Harzen-Kabinett, dem neuen Saal zur Präsentation von Zeichnungen und Graphik, Höhepunkte seiner Sammlertätigkeit. Referenzpunkt bildet dabei, wie im Ausstellungstitel angedeutet, das Thema der inneren Versenkung, das subtil in Selbstporträts von Rembrandt bis Beckmann verhandelt wird oder expliziter in Meisterblättern wie etwa in Dürers Melencolia (1514) zum Ausdruck kommt. Eine eigene Sektion bildet das wiederholt von Picasso aufgegriffene Motiv des blinden Minotaurus. Blindheit, damit einhergehende Introspektion und die notwendige Erschaffung phantastischer Welten führt damit leitmotivisch durch die Ausstellung und hebt gleichzeitig eine Eigenart dieser exzeptionellen Sammlung hervor.

07.10.2016 - 22.01.2017

Dalí, Ernst, Miró, Magritte ...Surreale Begegnungen aus den Sammlungen Edward James, Roland Penrose, Gabrielle Keiller, Ulla und Heiner Pietzsch. Mit der groß angelegten Schau Dalí, Ernst, Miró, Magritte ... präsentiert die Hamburger Kunsthalle über 150 teils nie gereiste Meisterwerke des Surrealismus aus vier der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden weltbekannte Ikonen wie das Mae-West-Lippensofa (1938) und ein vier Meter großer Paravant des jungen Salvador Dalí, geheimnisvolle Bildrätsel von René Magritte wie Reproduktion verboten (1937), poetische Formfindungen von Joan Miró und zukunftsweisende bildnerische Experimente von Max Ernst. Berühmte Werke stehen neben neu zu entdeckenden Arbeiten, so der in Deutschland wenig bekannten Surrealistinnen Leonora Carrington, Dorothea Tanning und Leonor Fini. Mit Spitzenwerken aller künstlerischen Medien verführt die Ausstellung den Betrachter, wie die Surrealisten es in den 1920er Jahren suchten, in die Traumwelten des Unbewussten. Sie wirken bis heute so schockierend wie überraschend, so humorvoll wie faszinierend.

Ort der Veranstaltung

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 1
20095 Hamburg

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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