• Hamburger Kunsthalle
    Hamburger Kunsthalle © Hamburger Kunsthalle - Ralf Suerbaum

Hamburger Kunsthalle: Das Neueste aus den letzten 700 Jahren.

Ohne Zweifel beherbergen die drei Gebäude der Hamburger Kunsthalle eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands: Vielleicht der beste Ort, Zusammenhänge, Entwicklungen und Tendenzen aus sieben Jahrhunderten Kunstgeschichte zu entdecken. Eine ständige Ausstellung von mehr als 700 Werken und wechselnde Präsentationen aus den Sammlungsbeständen geben einen einzigartigen Einblick in die Kunst vom Mittelalter bis heute.

Jede der einzelnen Sammlungen des Hauses ist für sich bedeutend, im Zusammenspiel aber entfalten sie eine unübertreffliche Wirkung. Angefangen bei mittelalterlicher Malerei – mit den Altären von Meister Bertram und Meister Francke – über niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts mit umfangreichen Werkgruppen von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Adolph Menzel und Max Liebermann bis hin zur Klassischen Moderne mit Bildern und Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Edvard Munch, Emil Nolde, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Lyonel Feininger, George Grosz und Max Ernst. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst werden in wechselnden Präsentationen u.a. Georg Baselitz, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Mona Hatoum und Jenny Holzer gezeigt. Das Kupferstichkabinett mit mehr als 120.000 Zeichnungen und Druckgraphiken ist ein eigenes Museum im Museum, und für das „Museum zuhause“ gibt es eine Bildersprechstunde, an der Gemälde auf Leinwand und Holz, Handzeichnungen und Druckgraphik gegen eine geringe Gebühr von einem Wissenschaftler begutachtet werden.

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Nächste Termine:

02.06.2018 - 10.06.2018

Zeichnungsräume - Positionen zeitgenössischer Graphik. Sammlungspräsentation: Das Medium der Zeichnung ist so aktuell wie nie: Besonders junge Künstlerinnen und Künstler widmen sich wieder ausschließlich der Zeichnung und setzen damit selbstbewusst neue Akzente. Dabei reicht das Spektrum von der präzisen, kleinformatigen Bleistiftstudie bis zu großen, temporären Rauminstallationen. Die Zeichnung hat sich damit vom intimen Format der Gattung befreit und wechselt in die dritte Dimension, in das bewegte Bild oder sogar in den Animationsfilm. Anlässlich des Abschlusses der Modernisierung der Hamburger Kunsthalle und ihrer Neueröffnung im Frühjahr 2016 zeigt die Galerie der Gegenwart mit rund 100 Meisterwerken der zeitgenössischen Zeichnung aus den Jahren 1960-2015 einen umfassenden Überblick über 50 Jahre Zeichnung. Darunter viele Werke, die seit langer Zeit nicht mehr ausgestellt waren, sowie Neuerwerbungen der letzten Jahre.

Ort der Veranstaltung

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 1
20095 Hamburg

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