Kölner Karneval
Kölner Karneval © Foto Oliver Franke/Tourismus NRW e.V.
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Karneval in Köln: Wahnsinn, aber mit Methode

„Kölle alaaf“: Wenn der Kölner Oberbürgermeister die Macht abgibt an das Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau, dann ist wieder Ausnahmezustand in der Stadt am Rhein, auch Karneval oder Fastnacht genannt. Total ausgeflippt, völlig durchgedreht und gänzlich von Sinnen sind nur unzureichende Beschreibungen für das, was sich in der Woche vor Aschermittwoch in der nordrhein-westfälischen Domstadt abspielt.

Natürlich beginnt auch in Köln der Karneval am 11.11 um 11.11 Uhr, und natürlich endet er wie anderswo ebenfalls am Aschermittwoch. Das ist aber schon so ziemlich alles, was der Kölner Karneval mit anderen gemeinsam hat, und ganz speziell in der letzten Woche, wenn der Straßenkarneval die Stadt fest im Griff hat, wird jedem klar: Karneval in Köln ist eine Liga für sich. Am Donnerstag vor Aschermittwoch, an Weiberfastnacht, wird um 11.11 Uhr der Straßenkarneval eröffnet, Firmen und Ämter schließen, und bereits am frühen Morgen strömen die Menschenmassen in die Altstadt und die Südstadt. Den ganzen Tag ist es Brauch, dass die „jecken Wiever“, die verrückten Weiber, den Männern die Krawatte abschneiden. Am Karnevalssamstag finden die ersten Kölner Veedelszöch – Veedel wie (Stadt-)Viertel, zöch wie Züge – statt, am Abend dann der erst 1991 eingeführte Geisterzug und in den Sälen der Stadt opulente Kostümbälle und Prunksitzungen. Der offizielle Höhepunkt des Kölner Karnevals aber ist der Rosenmontagszug – spätestens dann ergreift der Wahnsinn auch noch den letzten Kölner, und die Begeisterung kennt endgültig keine Grenzen mehr.

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Nächste Termine:

11.11.2014 - 18.02.2015

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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