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    Folkwang © Museum Folkwang - Bernd Thissen

Museum Folkwang Essen Kunst, ganz nah am Menschen.

Dass die Kunst nah am Menschen sein soll, davon war Karl Ernst Osthaus überzeugt und gründete 1902 das Museum Folkwang – allerdings zunächst nicht in Essen, sondern in Hagen. Erst 1921 kam die Sammlung in die nordrhein-westfälische Industriemetropole und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Museum von Weltrang.

Seine herausragenden Sammlungen der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie, seit 1979 als eigene Abteilung etabliert, begründen den Ruf des Essener Museums. Werke von van Gogh, Cezanne, Gauguin und Matisse, den Wegbereitern der Moderne, leiten über zum deutschen Expressionismus und den verschiedenen Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts wie Kubismus, Konkrete Kunst, Abstrakter Expressionismus, Art Informel und Neue Figuration. Die Kunst nach 1945 und zeitgenössische Kunst ist mit Werken der Amerikaner Rothko, Newman, Pollock, Reinhardt, Kline, Louis und Stella präsent, Arbeiten von Soulages, Vedova, Klein und Fontana, aber auch von Richter und Palermo vervollständigen die beeindruckende Sammlung. Werkgruppen und Installationen der Gegenwartskunst schließen sich an; Videokunst von 1973 bis 1988 wird in Screenings und Präsentationen vorgestellt, Fotografie und Grafik sind Gegenstand weiterer Sammlungen. Das Deutsche Plakat Museum schließlich, ebenfalls ein Teil des Museums Folkwang, besitzt eine der größten Sammlungen weltweit und zählt 340.000 Plakate aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu seinem Bestand.

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Nächste Termine:

07.10.2016 - 15.01.2017

Dancing with Myself: Selbstporträt und Selbst-erfindung. Werke aus der Sammlung Pinault. Dancing with Myself – Titel eines Songs von Billy Idol – schöpft aus den herausragenden Beständen der Sammlung von François Pinault und geht der Frage nach, welche fundamentale Bedeutung Künstlerinnen und Künstler als Akteure in der Kunst der letzten Jahrzehnte erlangt haben. Ihre eigenen Körper und Identitäten begreifen sie dabei, jenseits des traditionellen Selbstportäts, als ein einzigartiges und vielfältiges Primärmaterial. Vertreten sind Schlüsselfiguren der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts wie Cindy Sherman, Nan Goldin, Bruce Nauman, Alighiero Boetti, Gilbert & George und Maurizio Cattelan.

28.10.2016 - 08.01.2017

Nam June Paik Award 2016: Internationaler Medienkunstpreis der Kunststiftung NRW. Zum achten Mal vergibt die Kunststiftung NRW den Medienkunstpreis (international) und den Förderpreis (NRW). Die Ausstellung präsentiert die nominierten Arbeiten, welche in einem speziellen Bezug zum Werk des Medienpioniers Nam June Paik stehen. Zusätzlich zeigt Manuel Graf, Förderpreis-träger 2014, seine durch das Preisgeld ermöglichte Arbeit.

09.12.2016 - 19.02.2017

Das rebellische Bild: Situation 1980: Die Kreuzberger „Werkstatt für Photographie“ und die junge Folkwang-Szene. Was ist das dokumentarische Foto? Was ist Autorenschaft? Was ist authentische Haltung? Zu Beginn der 1980er Jahre herrscht in der zeitgenössischen deutschen Fotografie Aufbruchstimmung. Einer der zentralen Akteure ist Michael Schmidt, der 1976 an der Volkshochschule Berlin Kreuzberg die legendäre „Werkstatt für Photographie“ gründet und auch als Lehrbeauftragter in Essen wichtige Impulse setzt. Die Ausstellung spürt den damals neuen Themen Farbe, Urbanität und Jugendkultur nach. Sie stellt die Arbeiten der noch jungen Talente Gosbert Adler, Joachim Brohm, Volker Heinze, Andreas Gursky vor und präsentiert die amerikanischen Referenzen jener Zeit: Stephen Shore, William Eggleston, Lee Friedlander und Diane Arbus.

09.12.2016 - 19.02.2017

Emil Siemeister: Vom Rufen zum semiotischen Fallenstellen. Der österreichische Künstler überarbeitet die Kleinauflagen seiner Plakate häufi g individuell, so dass die Grenzen zum originalen Kunstwerk aufgehoben werden.

Ort der Veranstaltung

Museum Folkwang
Dreilindenstraße 109
45128 Essen

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