Alte Salzstraße
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Alte Salzstraße: von Lüneburg nach Lübeck auf den Spuren der Salzhändler

Einer der bedeutendsten Handelswege war die circa 100 Kilometer lange „Alte Salzstraße“, die von der Hansestadt Lüneburg – wo das Salz gewonnen wurde – bis in die Hansestadt Lübeck führte. Hier, am Endpunkt der Alten Salzstraße, diente es den Heringsfängern zur Haltbarmachung ihrer Fänge oder wurde noch weiter bis in das Baltikum und nach Skandinavien verschifft.

Was für uns heute ein Cent-Artikel ist, war im Mittelalter von allerhöchster Bedeutung und großem Wert: Nicht umsonst wurde das kostbare Mineral Salz auch das „Weiße Gold“ genannt. Um das gesamte Land mit diesem wertvollen Rohstoff zu versorgen, musste er oft über weite Entfernungen transportiert werden. Salz war die Grundlage für den Reichtum der an Nutzung und Transport des Guts beteiligten Städte, entweder durch die Förderung wie in Lüneburg, durch den Handel wie in Lübeck oder durch Zölle, die die durchkommenden Fuhrleute zahlen mussten, wie in Mölln. Der historische Transportweg führt von Lüneburg nach Lauenburg, wo er die Elbe überquert, und folgt von dort aus dem Elbe-Lübeck-Kanal bis nach Lübeck. Entlang der Route locken idyllische Landschaften, romantische Dörfer, Feldsteinkirchen, Gräber der Stecknitzfahrer und viele historische Sehenswürdigkeiten als stumme Zeugen einer langen Geschichte, die an die Glanzzeit des Salzhandels erinnern: in Lüneburg das Deutsche Salzmuseum, die Schifferstadt und Herzogtum Lauenburg, die Till-Eulenspiegel-Stadt Mölln. Lübeck galt und gilt als „Tor zur Ostsee“, hier sorgte das über die „Salzstraße“ transportierte „Weiße Gold“ für Reichtum und Macht. Symbolisch dafür stehen das „Holstentor“ und die „Lüneburger Salzspeicher“.

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