Eine Route mit Weitblick für Jedermann
Westgrossefehn ©Deutsche Fehnroute e. V., Leer
Ferienstrassen von A bis Z
Die Deutsche Fehnroute

Eine Route mit Weitblick für Jedermann

Die Deutsche Fehnroute im deutsch-niederländischen Grenzgebiet hat nicht nur einen klangvollen Namen; auf dem über 170 km langen, ausgeschilderten Rundkurs von Papenburg bis Papenburg lässt es sich in den grünen Ebenen prima Autofahren, ohne große Anforderungen genussvoll fahrradeln oder in Seefahrer-Romantik-Manier gekonnt durch die Kanäle „schippern“.

Die Deutsche Fehnroute verläuft zwischen Papenburg im Süden, Aurich im Norden, im Osten liegt das Ammerland und im Westen bildet die Ems die natürliche Grenze. Schiffbare Fehnkanäle (Wieken) mit Schleusen und Klappbrücken, grüne Wiesen und herrliche Wallhecken, eine Vielzahl prächtiger Galerie-Windmühlen, urige Moorhufendörfer, die Häuser am Wegesrand überwiegend in rotem Klinker gehalten und Fehnkultur pur sind im Wesentlichen Ihre Begleiter.

Eine Route mit vielen Gesichtern

Der Name der Route leitet sich vom niederländischen Wort „fehn“ (Moor) ab. Noch heute tragen viele Orte entlang der Strecke die Bezeichnung „fehn“ in ihrem Namen. Er führt zurück auf eine im 16./17. Jh. durchgeführte Kultivierungsmethode. Es wurden Kanäle angelegt, mit denen man die Moorflächen entwässerte. Die Redensart „Morgens schon sehen, wer nachmittags zum Tee kommt“ umschreibt treffend die idyllische Landschaft.

Ostfriesland von seiner schönsten Seite

Die grandiose Sicht bis zum Horizont lässt das Gefühl von Weite, Freiheit und Großartigkeit entstehen. „Moin, Moin“ – dieser hier typische Gruß wird Sie stets begleiten, wenn Sie die Weiten der Fehnlandschaft erfahren. Deiche, Wiesen, moorige Naturschutzgebiete und Wasserläufe prägen die landschaftliche Idylle. Kleine Straßen durchqueren Wiesen und Felder, entlang der Deiche vermitteln sie das Gefühl, mit der Natur allein zu sein – friedlich grasen hier weißwollige Schäfchen, Vögel kreisen am Himmel und die Wolken ziehen hinterher – was für ein Szenario.

Historische Kultur

An der Strecke liegen zahlreiche Zeugen ostfriesischer Kultur: Eindrucksvolle Windmühlen, funktionsfähige Schleusen, typisch weiße Klappbrücken, uralte Backsteinkirchen und hübsche Gulfhäuser, so heißen die typischen Ostfriesenhäuser. Interessante kleine Museen erzählen von der eindrucksvollen Geschichte der Moorsiedler und Seefahrer, zeigen ostfriesische Traditionen und Bräuche. Seefahrt und Schiffbau sind für diese Region nach wie vor bedeutend. Spürbar wird dies in den attraktiven Hafenstädten Leer und Papenburg, die einen lebhaften Kontrast zur idyllischen Ruhe bieten.

Deutsche Fehnroute

Länge: ca. 170 km

Thematik: Fehnkultur, Natur

Highlights:
Apen: Ammerländer Schinkenmuseum, Kirche
Elisabethenfehn: Moor- und Fehnmuseum, schiffbarer Fehnkanal
Jümme: Burg Stickhausen
Leer: Hanse-/Hafenstadt, Leda-Sperrwerk, Mühlenensembel Mitling-Mark
Moormerland: Fehnlandschaft Boekzeteler Meer, Naturschutzgebiet Veenhusen,
Klosterfriedhof
Papenburg: Meyerwerft, größte Fehnkolonie Deutschlands
Saterland: Holländer-Gallerie-Windmühlen
Westgroßefehn: Fehnanlage, Fehnmuseum, Holländer-Mühle
Wiesmoor: Wasserorgel, Blumenausstellungshalle, Schleuse

www.deutsche-fehnroute.de

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