Ein heißer Tipp für eine feurige Tour durch den Nationalen GeoPark Vulkanland Eifel
Auf der Deutschen Vulkanstrasse ©Verbandsgemeinde Brohltal, Hinterzissen
Ferienstrassen von A bis Z
Die Deutsche Vulkanstraße

Ein heißer Tipp für eine feurige Tour durch den Nationalen GeoPark Vulkanland Eifel

Die Eifel, das Land der schlafenden Vulkane, ist ein ganz heißes Pflaster und bildet zwischen Bonn und Trier die geologisch aktivste Region Deutschlands. Vom Rhein bis in die Hohe Eifel wird der Besucher entlang der ca. 280 km langen, ausgeschilderten, geo-touristischen Deutschen Vulkanstraße gezielt zu den Highlights in die Welt der Eifelvulkane geführt.

Die Eifel, ein durch den Vulkanismus der Erdneuzeit geprägtes Mittelgebirge von herber Schönheit und urwüchsiger Landschaft, deren Kern die Vulkaneifel mit den seit 10.000 Jahren erloschenen Vulkanen bildet. Nirgendwo sonst in Deutschland hat die Erde ihre einstige Glut so nachhaltig bis heute sichtbar gehalten wie hier in der Eifel, zwischen Rhein, Mosel und Ahr.

Ein Raritätenkabinett der Schöpfung

Wer heute über die Felder und Hügel der Eifel streift, wird es kaum für möglich halten, aber früher ist es hier hoch hergegangen. Es liegt zwar schon ein paar Jährchen zurück, dass hier die Erde grollte und blubberte, um dann mit mächtigem Getöse aufzubrechen, doch Zeugnisse dieser Zeit sind noch heute an jeder Wegbiegung zu finden.

Schätze und Schauplätze

Etwa 350 Ausbruchszentren erzählen spannend von der feurigen Entstehungsgeschichte der Eifel, GEO-Museen und zahlreiche GEO-Einrichtungen offenbaren wissenschaftliche Phänomene und sorgsam ausgesuchte Touren führen zu den Schätzen und Schauplätzen dieser faszinierenden Landschaft.

Ein „Mekka“ für Geologen

Die Deutsche Vulkanstraße erschließt fast 40 geologische, industriegeschichtliche Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Vulkanismus. Dabei eröffnet sich eine Vielfalt an vulkanischen Zeugnissen: Mystische Maarseen, gewaltige Geländetrichter und Schlackenkegel, spektakuläre Steinbrüche, Lavaströme, meterdicke Tuff- und Bimswände, Dome, Geysire, sprudelnde Mineral- und Kohlensäurequellen, auch „Plumes“ oder „Hot Spots“ sind nachgewiesen.

Das interessiert mich

Weil für den Laien erdgeschichtliche Vorgänge unvorstellbar sind, leisten das Eifel-Vulkanmuseum in Daun sowie das Maar-Museum Anschauungshilfe. Dank Hightech-Computersimulationen rauchen die Vulkane wieder, Maare öffnen sich oder Lavaströme wälzen sich zischend auf die Besucher zu. Auch wenn heute kein Vulkanausbruch akut zu befürchten ist, sind die Vulkanfelder immer noch aktiv. Wissenschaftler vermuten, dass eine Magmasäule, ein „Hot Spot“ im Erdinnern die Ursache für den Eifelvulkanismus ist.

Deutsche Vulkanstraße

Länge: ca. 280 km

Thematik: Landschaft, Vulkanismus

Highlights:
Andernach: Geysir, Burg Namedy, Rheintor
Brohl-Lützing: Vulkan-Express, Vulkanpark Osteifel, Schloss
Daun: Maare, Vulkanmuseum
Gerolstein: Löwenburg, röm. Villa Savabodis
Hillesheim: hist. Stadtkern, Geopfad
Manderscheid: Maar-Museum, Ober- u. Niederburg, Lieserpfad
Mayen: Deutsches Schieferbergwerk, Vulkanpark-Erlebniszentrum, Genovevaburg
Mendig: Lavakeller, Vulkan-Museum
Walllenborn: Kaltwasser-Geysir
Weibern: Tuffstein-Zentrum

www.deutsche-vulkanstrasse.com

Entdecken Sie das Reiseland Deutschland auf der Karte

Planen Sie hier Ihre Deutschlandreise. Einfach Favoriten hinzufügen, Reihenfolge festlegen und losfahren!

0 Favoriten ausgewählt

Barrierefreie Steuerung

Zwei nützliche Tastenkombinationen zum Zoomen im Browser:

Vergrößern: +

Verkleinern: +

Weitere Hilfe erhalten Sie beim Browser-Anbieter durch Klick auf das Icon: