Reußische Fürstenstraße
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Reußische Fürstenstraße – ein fürstliches Vergnügen im Land der Reußen

Die circa 110 Kilometer lange kulturhistorische Reußische Fürstenstraße führt von Bad Lobenstein bis nach Bad Köstritz durch das Gebiet der früher hier ansässigen reußischen Fürsten und ihrer Vorfahren, der Vögte von Weida, Gera und Plauen.

Verschiedene Zweige des Hauses Reuß, ursprünglich kaiserliche Vögte, später Herren, dann Grafen und – in der älteren Linie – seit 1778 Reichsfürsten, während jüngere Linien zu unterschiedlichen Zeiten nachfolgten, herrschte über Jahrhunderte im Thüringer Vogtland. Obwohl ein großer Teil des alten Adelsgeschlechts inzwischen ausgestorben ist, existiert die Dynastie noch heute. Die reußischen Herren gelten als das einzige regierende deutsche Fürstenhaus, dessen Vorfahren von Ministerialen im Mittelalter zu regierenden Fürsten aufstiegen. Den reußischen Kleinstaaten verdanken wir eine Vielzahl von historischen Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum, die man entlang der Route besichtigen kann. Noch heute findet man in dieser Gegend Städte und Dörfer mit herausragender Architektur. Burgen, Schlösser und Museen geben einen umfassenden Einblick in die historischen Wurzeln dieses Gebiets. Neben kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Kloster Mildenfurth, der Osterburg in Weida, dem Oberen und Unteren Schloss in Greiz, dem Dudenmuseum und der Bergkirche in Schleiz, der Van-de-Velde-Villa und der herausragenden Art-déco-Sammlung in Gera oder Schloss Burgk bietet die Route, die während ihres gesamten Verlaufs auf dem Gebiet des Thüringer Vogtlandes bleibt, auch eine vielfältige, reizvolle Landschaft: vom Thüringer Schiefergebirge über eine Hügellandschaft mit Bergen und den tiefen Flusstälern von Saale, Wisenta, Weida und Weißer Elster und ihren Talsperren.

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