Hoch oben im Nordosten Deutschlands, im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, zeigt sich der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als ein einzigartiger Landstrich, der aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen besteht. Seinen Namen verdankt der Nationalpark den „Bodden“ – den von der Ostsee abgetrennten flachen Buchten, in denen sich Salz- und Süßwasser mischen und die per Boot auf Boddenrundfahrten erschlossen werden können. Auf geführten oder individuell gestalteten Wanderungen erkundet man die Küste und die Wälder des Nationalparks. Neben dem Osterwald der Halbinsel Zingst lernt man beim Durchlaufen des Darßer Waldes das größte zusammenhängende Waldgebiet des Nationalparks kennen. Entlang der Wege durch den Osterwald erreicht man herrliche Aussichtspunkte, wie den Pramort und die Hohe Düne, die u. a. durch die historisch bedeutenden Salzwiesen führen. Faszinierend ist auch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. So können Besucher Wildarten wie z. B. Rothirsche und Wildschweine beobachten. Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Schlafplatz Europas. Alljährlich im Herbst ist hier der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten – ein einmaliges Urlaubserlebnis. Als weitere Höhepunkte der Region gelten u. a. die Künstlerkolonie in Ahrenshoop, der Leuchtturm und das Natureum Darßer Ort, das Nationalparkhaus auf Hiddensee – der größten Insel des Nationalparks, die zudem autofrei ist – und das Museum mit Goldschatz in Stralsund. Sehenswert sind außerdem die Dünenheide und der Dornbusch mit seinem Hochland.
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