Naturpark Insel Usedom - Die grüne Insel am Meer
Aktive Steiküste bei Bansin ©Kai Paulig

Naturpark Insel Usedom - Die grüne Insel am Meer

Im Naturpark wechseln sich berühmte Seebäder an breiten Sandstränden sowie imposante Steilufer mit von Hügelketten umschlossenen Seen, vermoorten Niederungen Strand- und Dünenlandschaften ab.

Wer eine ebene Ostseeinsel erwartet, wird sich bei seiner Fahrradtour durch den Inselosten wundern. Bis zu 70m hoch hat die Eiszeit die mitgebrachten Erdmassen aus dem hohen Norden aufgetürmt und hinterlassen. Diese sogenannte Endmoräne schließt 7 grössere Seen ein, von denen der Gothensee mit ca. 550 ha der grösste ist. Hauptsächlich Buchenwald wächst hier, die Seen werden oft von Erlenwald begrenzt. 5 von insgesamt 14 Naturschutzgebieten des Naturparks sind hier zu finden. Auch das grösste Niedermoor ist hier am südlichen Rand der "Usedomer Schweiz" zu entdecken. An der "Kampflinie" zwischen den Hügeln und der Ostsee laden ca. 10 km Steilküste sowie die berühmten Ostseebäder zum Besuch. Ein ganz anderes Bild vermittelt der Inselnorden. Grossflächige Sandanschwemmungen liessen eine flache Landschaft entstehen, in der sich vermoorte Senken mit ausgedehnten Dünenlandschaften erwandern lassen. Hier wächst eher die Kiefer. Abseits der Außenküsten kann der neugierige Besucher eine Boddenlandschaft entdecken, in der imposante Steilufer, stille Buchten im sogenannten "Achterwasser" oder jahrhunderte alte Bauern- und Fischerdörfer eingebettet sind. Die Ufer des Peenestromes, der die Insel vom Festland und damit von einem Teil des Naturparkes trennt, sind durch kilometerlange Schilfbereiche bewachsen, die vielen Fischen und Vögeln Brut-, Nahrungs- und Raststätten bieten. Usedom gehört zu den 30 "Hotspotregionen" der biologischen Vielfalt in Deutschland.

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