Die Berliner Mauer teilte 28 Jahre lang die deutsche Hauptstadt. Am besten geht man heute gezielt per Fahrrad auf Spurensuche, um die Überreste der früheren Grenzanlagen zu entdecken.
Unterwegs auf dem Berliner Mauerweg ist die Erinnerung an den Kalten Krieg zwischen West und Ost stets präsent. Die Route verläuft zumeist auf den „Zollwegen“ im Westen oder den „Kolonnenwegen“, die die DDR-Grenztruppen einst für ihre Kontrollfahrten nutzten. Vorbei an den letzten verbliebenen Wachtürmen, an Museen und Gedenkstätten, mitten durch das heutige Stadtzentrum und rund um die einstige Umlandsgrenze führt der Rundkurs. Mit dieser Mischung aus Natur und dramatischer Geschichte ist der Mauerweg zugleich thematische Städtetour und landschaftlich reizvolle Route. Charakter: Durchgängig beschildert und auf den Umlandstrecken weitgehend autofrei. Die zumeist ebenen Radwege sind größtenteils asphaltiert, einige Abschnitte verfügen über eine wassergebundene Straßendecke oder bestehen aus historischen Betonplatten. Landschaft: Wechsel von innerstädtischen Abschnitten im Berliner Stadtgebiet mit ruhigeren, reizvollen Strecken im Grünen oder am Wasser. Zahlreiche historisch interessante Abschnitte, in denen sich noch Mauerspuren finden.
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