Berliner Mauermuseum
Berliner Mauermuseum ©ADFC-DpR
Radfahren von A-Z

Berliner Mauerweg - Teilung erfahren auf historischen Pisten

Die Berliner Mauer teilte 28 Jahre lang die deutsche Hauptstadt. Am besten geht man heute gezielt per Fahrrad auf Spurensuche, um die Überreste der früheren Grenzanlagen zu entdecken.

Unterwegs auf dem Berliner Mauerweg ist die Erinnerung an den Kalten Krieg zwischen West und Ost stets präsent. Die Route verläuft zumeist auf den „Zollwegen“ im Westen oder den „Kolonnenwegen“, die die DDR-Grenztruppen einst für ihre Kontrollfahrten nutzten. Vorbei an den letzten verbliebenen Wachtürmen, an Museen und Gedenkstätten, mitten durch das heutige Stadtzentrum und rund um die einstige Umlandsgrenze führt der Rundkurs. Mit dieser Mischung aus Natur und dramatischer Geschichte ist der Mauerweg zugleich thematische Städtetour und landschaftlich reizvolle Route.

Am "Agentenübergang" Glienicker Brücke, wo Amerikaner und Sowjets gefangene Spione austauschten, wie auch am Checkpoint Charlie, dem wohl bekanntesten Grenzübergang Berlins, können Sie die Geschichte der Teilung noch heute ein Stück weit erleben. Auch die Gedenkstätte Berliner Maueran der Bernauer Straße vermittelt Besuchern einen authentischen und beklemmenden Eindruck von der Zeit der deutschen Teilung.

Charakter: Durchgängig beschildert und auf den Umlandstrecken weitgehend autofrei. Die zumeist ebenen Radwege sind größtenteils asphaltiert, einige Abschnitte verfügen über eine wassergebundene Straßendecke oder bestehen aus historischen Betonplatten.

Landschaft: Wechsel von innerstädtischen Abschnitten im Berliner Stadtgebiet mit ruhigeren, reizvollen Strecken im Grünen oder am Wasser. Zahlreiche historisch interessante Abschnitte, auf denen sich noch Mauerspuren befinden.

Auf einen Blick: Berliner Mauerweg

  • LÄNGE: 160 Kilometer
    Rundkurs um Berlin
  • STRECKENINFO: überwiegend ebenes Gelände, mit Kindern gut befahrbar

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