Fürst Pückler – wer denkt da nicht an schöne Parks, an Reisen und die berühmte Eiskreation. Auf der vom ADFC mit drei Sternen klassifizierten Qualitätsradroute kann man die fürstliche Heimat erkunden.
Dabei gibt es nicht nur die Fürst-Pückler-Parks in Branitz und Bad Muskau oder den Rosengarten in Forst zu entdecken. Das alte Lausitzer Braunkohlerevier steckt mitten im Strukturwandel: In der gigantischen Tagebaulandschaft werden Berge versetzt und Seen geschaffen. Zu bewundern sind zum Beispiel die 500 Meter lange ehemalige Förderbrücke F60 oder ungewöhnliche Orte wie das Dorf Pritzen, das wie eine Halbinsel in einen künftigen See hineinragt. Im Spreewald können Radler dann die Natur genießen. Hier lohnt es sich, die unzähligen Wasserläufe per Boot zu erkunden. Charakter: überwiegend autofreie Strecke und interessante, abwechslungsreiche Routenführung zwischen Idylle und Strukturwandel. Regional unterschiedliche Oberflächen- und Wegweisungsqualität, aber meist asphaltiert. Landschaft: Der Weg führt vorbei an Seen, Parkanlagen, Dörfern, Schlössern und durch Städte und Wälder der Lausitz. Er zeigt dabei den Kontrast zwischen der historischen Kulturlandschaft und dem Landschaftswandel nach dem Braunkohletagebau zum Lausitzer Seenland.
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