Noch vor wenigen Jahrzehnten prägte der Bergbau das Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande. Die Grünroute, eine 3-Sterne ADFC-Qualitätsradroute, verbindet die Industriedenkmäler mit der neuen Naturverbundenheit der Region.
Wer in der „Grünmetropole“ radelt, erlebt diese Landschaft ganz neu. Das Gebiet, das sich von Düren bis Beringen in Belgien erstreckt, gehörte einst zu den größten Steinkohle-Revieren Europas. Die Relikte des Bergbaus sind noch an vielen Stellen sichtbar. Siedlungen von Bergarbeitern, alte Schlösser und Museen ziehen vorbei, und immer wieder stößt man auf ehemalige Zechen, die heute erholsame Parklandschaften sind. Bei Genk beeindrucken die restaurierten Fördertürme, Ruhe spenden der Japanische Garten in Hasselt oder Wanderungen über ehemalige Bergbauhalden auf dem Weg nach Beringen. Charakter: weitgehend flache Strecke, die größtenteils über Knotenpunktsysteme verläuft. Einige hügelige Abschnitte mit kurzen stärkeren Steigungen. Zumeist asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche und autofrei. Landschaft: Die Grünroute verläuft durch drei Länder entlang von Wiesen-, Äcker- und Weidelandschaften, vorbei an begrünten und bewaldeten Naherholungsgebieten sowie Wasserläufen, ehemaligen Zechenstandorten und Halden.
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