Zwei Radfahrer, eine Frau und ein Mann, sitzen auf einer Bank mit Tisch und machen eine Trinkpause, hinter der Bank stehen ihre Fahrräder. Im Hintergrund sieht man Wiesen und ein vorbeifahrender Zug.
Pause auf dem Kyll-Radweg ©Eifel Tourismus GmbH - Dominik Ketz
Radfahren von A-Z

Kylltal-Radweg – durch die Eifel nach Trier

Der Kylltal-Radweg verbindet das Angenehme mit dem Schönen. Angenehm ist vor allem die Landschaft der Eifel, ihre Ruhe und Beschaulichkeit. Und schön ist neben vielen anderen Stationen besonders die Stadt Trier in Rheinland-Pfalz mit ihren großartigen, UNESCO-ausgezeichneten Monumenten aus der Römerzeit.

Der Kyll-Radweg beginnt nahe der deutsch-belgischen Grenze am Flüsschen Kyll, das sich aus drei Bächlein speist. Die ersten Kilometer führen hügelig durch ein idyllisches Waldgebiet nach Frauenkron im äußersten süd-westlichen Zipfel von Nordrhein-Westfalen.

Wo die Kyll zum See wird

Hier bietet der Kronenburger See, in dem die Kyll aufgestaut wird, erste Gelegenheit zur Erfrischung: Der See ist ein wahres Wassersport- und Freizeitparadies. Nur wenige Kilometer nördlich liegen Ort und Burgruine Kronenburg mit ihrer interessanten Geschichte. Danach verläuft die Route über Kronenburgerhütte nach Stadtkyll, der ersten Ortschaft auf rheinland-pfälzischer Seite. Ein kleines Stück weiter, in Jünkerath, lohnt sich durchaus ein Blick in das Eisen- und Eisenbahnmuseum.

Kleine Orte, mächtige Burgen

Durchs Bolsdorfer Tälchen führt der Weg Richtung Gerolstein und weiter zur Bertradaburg, wo Karl der Große geboren sein soll. Sehenswert ist das mittelalterliche Städtchen Kyllburg mit der gleichnamigen Burg und dem Schloss Malberg. Über Philippsheim erreicht man den Ort Speicher, in dem wie in alten Zeiten mit dem größten und ältesten holzgefeuerten Ofen Deutschlands Ton gebrannt wird. Bis zur Mosel folgt dann eine üppige, auenartige Landschaft, bevor mit Burg Ramstein die letzte Eifel-Burg passiert und in Trier-Ehrang die Mündung der Kyll in die Mosel erreicht wird. Von dort ist es nur noch einen Steinwurf nach Trier, dem grandiosen Schlusspunkt dieser außergewöhnlichen Radroute. Der ersten in der Eifel übrigens, die vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnet wurde.

Charakter: Die Strecke ist fast überall eben bis leicht hügelig und verläuft meist über Rad- oder Wirtschaftswege oder ruhige Landstraßen; weitgehend verkehrsarme Führung.

Landschaft: Entlang des Flusslaufes von der Quelle an der belgischen Grenze bis zur Mündung bei Trier; reizvolle und abwechslungsreiche Fluss- und teilweise Auenlandschaft.

Auf einen Blick: Kylltal-Radweg

  • Länge: 130 km
  • Start: Losheimergraben
  • Ziel: Trier
  • Anreise (nächstgrößere Städte - Start | Ziel):
    Aachen 68 km | Bonn 83 km
    Homburg 91 km | Saarbrücken 92 km
  • Streckeninfo: überwiegend ebenes Gelände, auf vielen Abschnitten familiengeeignet; ein rund 20 Kilometer langes Teilstück ist speziell als Kinderradweg ausgewiesen.

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