Frauenkirche Dresden
Frauenkirche Dresden ©Florian Trykowski
Spirituelles Reisen von A bis Z

Frauenkirche Dresden – architektonisches Meisterwerk und Mahnmal

Sie beeindruckt mit ihrer unvergleichlichen Schönheit und ist Mahnmal zugleich: Die Frauenkirche in Dresden ist mehr als eine Kirche. Sie ist Ort der Begegnung und der Versöhnung. Und gilt weltweit als ein Symbol des Friedens.

Als die Frauenkirche in der verheerenden Bombennacht vom 13. Februar 1945 ein Opfer der Flammen geworden war, konnte sich niemand vorstellen, dass 60 Jahre später an derselben Stelle wieder ein Gotteshaus getreu dem historischen Vorbild stehen sollte. Helle und dunkle Steine in der Fassade machen bewusst, dass der barocke Kuppelbau, der als der bedeutendste nördlich der Alpen gilt, aus Trümmern erstanden ist. Engelsköpfchen links und rechts des Altars und eine Glocke im achtstimmigen Geläut, die von 1734 bis 1925 zum Gottesdienst rief, sind Zeugen der Vergangenheit.

2005 wurde die Frauenkirche nach zwölf Jahren Bauzeit eingeweiht. Konzerte mit namhaften Künstlern erinnern an die Zeit um 1736, als Bach hier die Silbermann-Orgel spielte. Kirchenmusik begleitet die Gottesdienste noch heute, die übrigens einmal im Monat auch in englischer Sprache stattfinden. Wer einfach nur zu sich finden möchte: In der Kirche, im Raum der Stille im Unterbereich der Kirche oder auch beim Blick in die Ferne von der 67 Meter hohen Aussichtsplattform mit einem fantastischen Panoramablick auf Dresden und sein Umland bietet sich genug Gelegenheit dazu.

Frauenkirche Dresden

Öffnungszeiten: offene Kirche; Zugang in der Regel werktags 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr; am Wochenende je nach Veranstaltungen, genaue Zeiten unter www.frauenkirche-dresden.de/Veranstaltungen

Eintritt: kostenfrei

Nächster ICE-Bahnhof: Dresden

Kirchenführungen; großes Musik-/Konzertangebot; Orgelkonzerte

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