Kloster Maulbronn
Kloster Maulbronn ©Florian Trykowski
Spirituelles Reisen von A bis Z

Kloster Maulbronn – jahrhundertealte Geschichte hautnah spüren

„Ora et labora“ (bete und arbeite): Über 400 Jahre prägten Zisterziensermönche das Leben von Kloster Maulbronn, UNESCO-Welterbe im nördlichen Schwarzwald. Beten kann man dort heute noch. Und Geschichte hautnah spüren.

Die Historie der mittelalterlichen Klosteranlage ist so einzigartig wie das Bauwerk selbst. Im 12. Jahrhundert mit Klosterkirche und Klausur im romanischen Stil von Zisterziensermönchen gegründet, entstand im Lauf der Jahrhunderte eine ansehnliche Klosterstadt in unterschiedlichsten Baustilen. Ein Zentrum der Macht, dessen Faszination man heute noch zu verspüren mag. Besonders im Angesicht der Schätze wie der Maulbronner Madonna, einer kostbaren Marienfigur mit Kind im Chor der Klosterkirche. Einzigartig auch das aus nur einem einzigen Steinblock gehauene Kruzifix. Oder Kunstwerke, die Geschichten zu erzählen vermögen, wie die Eichenholzreliefs am Hochalter oder das gotische Chorgestühl, ein Meisterwerk der Schnitzkunst mit unzähligen Tier- und Fabelwesen.

Apropos Geschichten: Auch die vom „Herrgottsbscheißerle“, der schwäbischen Maultasche, kommt aus Maulbronn, Mönche sollen sie erfunden haben. Weil freitags und zur Fastenzeit Fleisch verboten war, hackten sie es klein und versteckten es mit Kräutern in einem Nudelteig. Der Herrgott soll’s gemerkt und augenzwinkernd zugesehen haben.

Kloster Maulbronn

Öffnungszeiten: 1. März bis 31. Oktober: Mo. bis So., 9 bis 17.30 Uhr; 1. November bis 28. Februar: 9.30 bis 17 Uhr; 24./25./31. Dezember: geschlossen; 1. Januar: 13 bis 17 Uhr

Eintritt: kostenpflichtig

Nächster ICE-Bahnhof: Stuttgart

Barrierefrei; Gruppenführungen nach Vereinbarung auch auf Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch

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