Über den Mäandern der Altmühl führt der Altmühltal-Panoramaweg durch eine fast arkadisch anmutende Landschaft mit Felsenkanzeln, Laubwäldern und Wacholderheiden.
Südlich von Nürnberg, von Gunzenhausen bis Kelheim, folgt man dem windungsreichen Flusslauf der Altmühl hinein in die Ursprünglichkeit der Natur. Der Weg führt durch sanfte Flussauen, hinauf zu kräuterreichen und duftenden Wacholderheiden, vorbei an bizarren Felsformationen und durch lichte grüne Buchenwälder. Naturdenkmäler wie die „Steinerne Rinne“ bei Wolfsbronn, die junge Kurstadt Treuchtlingen oder die mächtige Burg Pappenheim säumen den ersten Abschnitt des Weges. Von dort geht es vorbei an den Steinbrüchen auf den Hochflächen zum markanten Geotop des Burgsteinfelsens bei Dollnstein und zur barocken Pracht in Eichstätt. Römerspuren gibt es bei Kipfenberg zu entdecken: Reste des Limes und der Nachbau eines Römerwachturms zeugen von der geschichtsträchtigen Vergangenheit. Der Altmühltal-Panoramaweg findet am weltberühmten Kloster Weltenburg mit dem Donaudurchbruch sein Ende.
Tipp
Hobbysteinbruch für Fossiliensammler bei Eichstätt
Die Steinbrüche des Altmühltals bergen in ihren Plattenkalken die Geschichte einer urzeitlichen Welt: Spuren von über 900 Tier- und Pflanzenarten wurden hier gefunden, darunter Ammoniten, Flugsaurier, Raubfische und Krebse. Im Fossiliensteinbruch Blumenberg bei Eichstätt darf man selbst auf die Suche gehen.
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