Vom „Dach der Schwäbischen Alb“ geht es hinab in den „Grand Canyon“, das Durchbruchstal der Oberen Donau: Auf dem Weg ins Tal beeindruckt der Donauberglandweg mit Höhenflügen und einzigartigen Aussichten.
Der Donauberglandweg startet bereits mit einem Höhepunkt: Vom Aussichtsturm auf dem 1.015 Meter hohen Lemberg, der höchsten Erhebung der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg, zeigen sich bei gutem Wetter Alpen und Vogesen. Auf dem Weg hinab bis in das Durchbruchstal der Donau ist die Landschaft abwechslungsreich. Man wandert am Rande des Albtraufs entlang und kann auf dem „Klippeneck“ den Segelfliegern auf Deutschlands höchstgelegenem Segelflugplatz hinterhersehen. In Mühlheim an der Donau sollte man Zeit einplanen für einen Besuch der mittelalterlichen Oberstadt. Die Kolbinger Höhle, die wohl eindrucksvollste Tropfsteinhöhle auf der Südwestalb, liegt ebenso am Weg wie der Knopfmacherfelsen und der imposante Stiegelesfelsen. Die letzte Etappe auf dem Donauberglandweg belohnt mit einzigartigen Aussichten ins Obere Donautal von Ruine Kallenberg und bei Schloss Bronnen. Zum krönenden Abschluss erscheint plötzlich das imposante Kloster Beuron, kultureller und geistlicher Mittelpunkt des Oberen Donautals.
Tipp
Donaudurchbruchstal, Mühlheim bis Beuron
In Mühlheim wird das Tal der Donau enger – aus den Bergen des Schwarzwalds kommend, hat sich der Fluss seinen Weg durch das harte Kalkgestein der Schwäbischen Alb geschaffen. Entstanden ist ein Tal mit schroffen, bis zu 150 Meter hohen Felswänden, das einem Canyon ähnelt.
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