Einst transportierten Salzsäumer das „Weiße Gold“ auf dem Handelsweg von der Donau bis nach Böhmen. Heute wandert man auf dem Goldsteig durch einen Nationalpark und fünf Naturparks.
Der Goldsteig erklimmt vom Rand des Fichtelgebirges aus die Bergkämme des Steinwalds, leitet hinab zur wildromantischen Burgruine Weißenstein und nach Friedenfels. „Tausend Teiche“ rahmen den Weg zur trutzigen Burg Falkenberg, dann folgt der Abschnitt im mal sanften, mal wilden Tal der Waldnaab bis in die Bleikristallstadt Neustadt. Kurz nach Oberviechtach teilt sich der Goldsteig in zwei gleichermaßen attraktive Varianten. Konditionsstarke Wanderer wählen die „Bergroute“ vorbei an Furth im Wald auf den Großen Arber und durch den Nationalpark Bayerischer Wald. Die südliche Variante bietet faszinierende Alpenpanoramen von Pröller, Hirschenstein und Brotjacklriegel, um „eine Etage tiefer“ ebenfalls bis in die Dreiflüssestadt Passau zu führen. Im Oberpfälzer Bereich des Goldsteigs empfangen Zoigl-Wirte die Wanderer mit ihrem in nur wenigen Orten gebrauten untergärigen Bier und einer zünftigen Brotzeit.
Tipp
Burgruine Weißenstein
Die Ruine der im 13. Jahrhundert erstmals erwähnten Burg Weißenstein wird seit 1992 saniert und archäologisch erforscht. Der Bergfried bietet einen herrlichen Panoramablick bis weit ins Umland hinein und ist durch eine kühne Treppenanlage zu erklimmen.
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