Fachwerkidylle, steile Klippen, verwunschene Wälder – auf dem Harzer-Hexen-Stieg zeigt die Frühlingsgöttin Walpurgis den Wanderern die schönsten Flecken zwischen Osterode und Thale.
Lichte Mischwälder und dichte Nadelwälder, bunt leuchtende Bergwiesen und steil aufragende Klippen, leise plätschernde Bäche und majestätische Talsperren. Auf dem Harzer-Hexen-Stieg liegt dem Wanderer die ganze Schönheit des Harzes förmlich zu Füßen – eine Landschaft der Mythen und Mysterien. Artenvielfalt, Kultur, Historie, Zeugnisse einer mehr als 1.000-jährigen Bergbaugeschichte. Entlang des Wegs eröffnet sich ein tiefer Einblick in die geologischen Besonderheiten und die Geschichte der Kulturlandschaft des Harzes. Ein Stück des Weges führt durch den Nationalpark Harz: Der Pfad windet sich durch schroffe Felsgärten und dunkles Hochmoor. Höhepunkt der Wanderung ist der 1.141 Meter hohe Brocken. Der Sage nach treffen sich hier alljährlich in der Walpurgisnacht, vom 30. April auf den 1. Mai, die Hexen zum Tanz. Brockenurwald, Rappbodentalsperre und Rübeländer Höhlen sind weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Weg in Richtung Thale. Imposanten Abschluss der Harzüberquerung bildet der Grand Canyon des Harzes, das Bodetal – das gewaltigste Felsental nördlich der Alpen.
Tipp
Schauköhlerei Stemmberghaus bei Hasselfelde
Noch heute wird hier nach traditioneller Art Holzkohle gewonnen. Das Museum gibt einen Einblick in das frühere Handwerk. Holzkohle war für die Verhüttung der Erze aus dem Harzer Bergbau unerlässlich. Der Köhlereilehrpfad lässt Köhlerhütten und Spuren des Bergbaus im Gelände wieder lebendig werden.
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