Die Uckermark ist eine Region in Brandenburg, im Nordosten Deutschlands, an der Grenze zu Polen. Die Wanderung auf dem Märkischen Landweg beginnt in Feldberg im Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Die höchste Erhebung des Gebiets, der Reiherberg nördlich des Haussees, misst immerhin 143 Meter. Dazu gibt es eine Reihe weiterer Erhebungen, die allesamt wunderbare Aus- und Fernblicke bieten. Kenner wissen die Feldberger Seen zu schätzen. Mit hohen Ufern, eingebettet in die hügelige, teils bewaldete Landschaft, und mit sehr guter Wasserqualität erinnern die Seen an Fjorde. Ein Paradies für Wassersport jeder Art. Wasser, wohin das Auge blickt: Seen prägen vor allem die erste Hälfte des Märkischen Landwegs. Ob es hier wohl in den Himmel geht? Das Kloster Himmelpfort bei Lychen diente einst dazu, unzüchtige Mönche zu beherbergen. Man fühlt sich hier, in dieser dünn besiedelten Region, in eine andere Zeit versetzt, wenn man ab und zu auf Schafherden mit ihrem Schäfer oder ehemalige Köhlerdörfer stößt. Nach den Templiner Seen wird die Seenlandschaft abgelöst von der stillen Waldlandschaft der Uckermark. Doch bald darauf erscheinen sie wieder, die Rinnenseen eiszeitlichen Ursprungs, abgelöst durch sumpfige Urwälder. Der Märkische Landweg führt auch durch den Nationalpark Unteres Odertal mit der letzten intakten Flussaue Europas. Hier ist ein Paradies für Wasservögel, und jedes Jahr im September sammelt sich an diesem Ort eine große Anzahl von Kranichen.
Tipp
Das Kirchlein im Grünen, Alt Placht
Zwischen Lychen und Templin fällt ein Kleinod am Wegesrand auf. Umgeben von uralten, weit ausladenden Linden präsentiert sich das „Kirchlein im Grünen“ in Alt Placht. 1989 stand die um 1700 errichtete Gutskapelle kurz vor dem Zerfall. Die Rettung kam dank der Gründung eines Fördervereins 1990.
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