Sächsische Schweiz, Wehlnadel mit Bastei
Sächsische Schweiz, Wehlnadel mit Bastei ©Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. (Philipp Ziegler)

Malerweg - Wanderromantik im Elbsandsteingebirge

Der Malerweg ist eine der schönsten Wanderwege Deutschlands, weil er durch die märchenhafte Landschaft der Sächsischen Schweiz führt.

Im Elbsandsteingebirge bezaubern die imposanten Sandsteinfelsen, die weiten Blicke auf die Elbe und die Tafelberge - ein malerisches Wandervergnügen. Romantische Maler wie Caspar David Friedrich haben schon früh das Elbsandsteingebirge als gigantische Kulisse entdeckt. Im weltberühmten Gemälde "Wanderer über dem Nebelmeer" sehen wir die Rückenansicht eines Wanderers auf einen Stock gestützt, der auf die urigen Felsen schaut. Aber auch Hollywood findet am Malerweg seine Motive. "Die Chroniken von Narnia", "Cloud Atlas" und "Grand Budapest Hotel" wurden im Elbsandsteingebirge gedreht.

Der Malerweg ist auch deshalb ein besonderer Weg, weil es viele sportliche Abschnitte gibt. Zu der Aussichtsplattform an den Schrammsteinen darf man über Eisenleitern klettern, an den Affensteinen muss man wie ein Affe durch ein Felsenloch klettern. Immer wieder locken in den engen Tälern und auf den Berggipfeln urige Berggaststätten mit einem kühlen Getränk. Besondere Highlights sind der Lichtenhainer Wasserfall und die Festung Königstein, die besichtigt werden kann. Auch die Altstadt von Pirna und die Kurstadt Bad Schandau sind extrem sehenswert. Die Verkehrsinfrastruktur im Elbsandsteingebirge ist optimal: Die S-Bahn nach Dresden, Fähren und Wanderschiffe bringen die Wanderer zu ihren Etappen auf dem Malerweg.

TIPP: Bastei und mehr

Manuel Andrack, Redakteur, Moderator, Autor und Wander-Blogger:
„Wenn man nur einen Tag Zeit hat, sollte man von Stadt Wehlen zum Kurort Rathen wandern. Man kann die weltberühmte Bastei besichtigen und über den schmalen Weg durch die Felsen der Schwedenlöcher wieder zur Elbe gehen.“

Auf einen Blick: Malerweg

Start/Ziel: Pirna

Länge: 112 km

Anzahl Etappen: 8

Höhenangaben: Niedrigster Punkt 112 m, höchster Punkt 551 m

Wegbeschaffenheit: 78% naturbelassen, 16% asphaltiert, 6% sonstige, z.B. Feldwege

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