Medebacher Bergweg
Medebacher Bergweg ©Touristikgesellschaft Medebach mbH (Alfred Köbe)

Medebacher Bergweg: Durch ein europäisches Vogelschutzgebiet in der Toskana des Sauerlands

Der Medebacher Bergweg führt durch das europäische Vogelschutzgebiet „Medebacher Bucht“. Der hügeligen Landschaft und den vielen Sonnenstunden verdankt die Region die Bezeichnung „Toskana des Sauerlands“.

Die Schönheit der Landschaft beruht auf ihrer Vielseitigkeit: blumenreiche Magerwiesen, Weiden, Bergheiden, Ginsterkuppen, Feldgärten und Hecken wechseln sich ab. Und das alles bei vergleichsweise trockener und angenehm warmer Witterung. Kein Wunder, dass sich hier viele seltene Vögel und Insekten wie Neuntöter oder Feuerfalter wohlfühlen. Auch Schwarzstörche, Wachteln und Rebhühner sind hier heimisch. Vogelliebhaber kommen auf dem Rundwanderweg durch das europäische Vogelschutzgebiet „Medebacher Bucht“ also voll auf ihre Kosten. Gleichzeitig trifft der Wanderer entlang des Medebacher Bergweg, der sich dabei durch die unberührten Täler des Ostsauerlands windet, immer wieder auf die historischen Spuren des Klosters Glindfeld. An 18 von 22 Stationen, an denen farbige Tafeln an Originalschauplätzen die jahrhundertelangen Wechselbeziehungen des Klosters mit der Region plastisch darstellen, kann der Wanderer das Wirken der Nonnen und Mönche nachvollziehen. Der Medebacher Bergweg liegt im Bergwanderpark Sauerland.

Tipp

Historischer Fresenhof, Titmaringhausen
Der historische Fresenhof (1708) mit dem Speicher (1658) gilt als eines der schönsten Fachwerkhäuser im Hochsauerland.

Auf einen Blick

  • Start und Ziel: Medebach
  • Länge: 64 km
  • Anzahl Etappen: 4
  • Höhenmeter (Näherungswerte): Aufstieg 3.000 m, Abstieg 3.000 m
  • Wegbeschaffenheit: 40 % naturbelassen, 20 % asphaltiert, 40 % Sonstige, zum Beispiel Schotter