Obwohl es auf dem Pfälzer Höhenweg höher hinausgeht als anderswo in der Pfalz, kann der Weg entspannt bewältigt werden, denn die vielen Ausblicke bieten Momente zum Innehalten in Hülle und Fülle.
Weite Landschaften und ein geschwungenes Relief sind charakteristisch für den Pfälzer Höhenweg. Ob von den Burgruinen Alt- und Neuwolfstein, dem Aussichtspunkt Juchhe bei Meisenheim, der Ruine Moschellandsburg oder dem Königstuhl am Donnersberg, der mit 687 Metern den höchsten Punkt der Route markiert: Der Pfälzer Höhenweg steht für spektakuläre Ausblicke. Weitere Höhepunkte der Tour sind die Burgruine Falkenstein, die Altstadt in Rockenhausen mit dem Turmuhrenmuseum, die Fachwerk-Altstadt Meisenheims sowie Schloss Lauterecken. In dieser Region waren bereits die Kelten und Römer unterwegs. Ihren Spuren begegnet man immer wieder entlang des Weges, z.B. im Keltengarten Steinbach. Von Meisenheim bis Lauterecken verläuft der Pfälzer Höhenweg auf einer alten Römerstraße. Wer sich für die Geschichte des Bergbaus interessiert, besucht die Bergbauerlebniswelt Imsbach auf dem Weg von Winnweiler nach Dannenfels. Die Pfalz ist mit mehr als 23.000 Hektar Rebfläche das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet. Bei der Einkehr in den bewirteten Wanderhütten oder den Gasthäusern am Weg kann man edle Pfälzer Weine kosten.
Tipp:
Die Burgen Alt- und Neuwolfstein
Nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, sind die Burgruinen Alt- und Neuwolfstein Ziele am Pfälzer Höhenweg, an denen kein Wanderer vorbeigeht. Herrlich ist die Aussicht vom Bergfried von Alt-Wolfstein auf das Lautertal. Der Burghof vom Neu-Wolfstein bietet Platz für eine Pause mit weitem Blick auf die Stadt.
Auf einen Blick:
Start und Ziel: Winnweiler, Wolfstein
Länge: 112km
Anzahl Etappen: 7
Höhenmeter (Näherungswerte): Aufstieg 3.300 m, Abstieg 3.250 m
Wegbeschaffenheit: 46 % naturbelassen, 14 % asphaltiert, 39 % sonstige, z.B. Schotter
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