Schmale Pfade, wilde Steige, stille Forstwege charakterisieren den Weg. In der Wutachschlucht, am Räuberschlössle, in der Haslachklamm und in der Wehraschlucht führen schmale Steige durch steile Bergflanken.
Der Schluchtensteig läuft von Ost nach West durch die landschaftlich reizvollsten Regionen des Schwarzwaldes. Das Schöne am Schluchtensteig ist seine Etappenvielfalt. Selbst in drei Tagen Wanderung durch Wutachflühen und Wutachschlucht zeigen sich völlig unterschiedliche Profile: zu Beginn die schwindelerregenden Wutachflühen, dann üppige Urwaldflora in Deutschlands größtem Canyon und schließlich Wasserfälle, wilde Felsklammen und Geröllhänge scheinbar fernab jeder Zivilisation, würde nicht ab und an das Pfeifen der Höllentalbahn zu hören sein. Der Schluchtensteig ist kein reiner Talweg – ganz im Gegenteil. Schmale Pfade, wilde Steige und stille Forstwege machen ihn aus. In schönster Regelmäßigkeit werden Felskanzeln und Berggipfel angesteuert. Immer wieder öffnen sich Blicke auf gerade durchwanderte oder direkt vor dem Wanderer liegende Schluchten. Der Schluchtensteig verbindet die charakteristischen und einzigartigen Landschaftsformen des Südlichen Schwarzwalds – weite, offene Hochflächen, Aussichtspunkte von hohen Berggipfeln, wildromantische Schluchten und Täler, Hochmoore und Naturseen – und sorgt so für beeindruckende Wandererlebnisse.
Tipp
Windbergwasserfall
Der Windbergwasserfall in der Windbergschlucht beeindruckt durch seine Größe: Das Wasser bricht sich auf einem mächtigen Felsen und fächert sich in verschiedene Strahlen auf. Immer nahe am spritzenden Wasser folgt der Schluchtensteig dem Bach, mehrfach wechselt er die Seite.
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