Der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg führt entlang des Albtraufs bis ins Tal der Donau. Wunderschöne Aussichten, urtümliche Felsformationen, zahlreiche Burgen und Höhlen setzen besondere Glanzlichter.
Südlich von Stuttgart breitet sich eine der beeindruckendsten Landschaften Deutschlands aus: die Schwäbische Alb. Im Norden erhebt sie sich steil aus der Ebene – dieser Anstieg mit seinen markanten Hang- und Schluchtenwäldern wird Albtrauf genannt. Der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg startet in Donauwörth und überrascht während seines Verlaufs am Albtrauf entlang immer wieder mit bizarr geformten Felsen, die aus den Wäldern emporragen. Manche von ihnen tragen Schlösser, Burgen und Ruinen, die man bei der Wanderung besichtigen kann. Auch Wildgehege, Quellen, Bachläufe, Naturschutzgebiete und Tropfsteinhöhlen liegen an diesem erlebnisreichen Weg. Besonders zahlreich sind die Aussichtspunkte, die oft von Türmen oder Plattformen aus imposante Panoramen und Fernsichten über die Schwäbische Alb bieten. Die Albhochfläche reicht bis an die Donau im Süden – der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg führt hinunter in das Tal der Oberen Donau und endet im Städtchen Tuttlingen. Die Anstiege sind zum Teil steil und die Pfade schmal. Für geübte Wanderer bietet der Nordrandweg viel Freude und Genuss.
Tipp
Schloss Lichtenstein
Auf steilem Fels über dem Echaztal liegt das romantische Schloss Lichtenstein, das 1842 unter König Wilhelm von Württemberg erbaut wurde. Sehenswert sind die Waffenhalle, die Trinkstube und die Schlosskapelle mit dem Altarflügel. Die oberen Etagen beherbergen Königszimmer und Rittersaal.
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