Spessartweg 1

    Spessartweg 1: Von Fürsten, Fuhrleuten und Pilgern

    Die leichte Dreitageswanderung durch den Bayerischen Spessart verspricht gleichermaßen Kultur- und Naturgenuss.

    Der Spessart ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland. Von West nach Ost durchquert der Spessartweg 1 den Naturpark Bayerischer Spessart. Los geht es an der Aschaffenburger Fasanerie, die zum großen Grüngürtel der Stadt gehört. Erste Highlights an der Strecke sind die Felsformation an der Teufelskanzel und die Ruine Kippenburg am Godelsberg. Durch die Haibacher Schweiz geht es zur sagenumwobenen Ketzelburg. Kloster Schmerlenbach ist Ziel zahlreicher Pilger und der Wanderer, die hier am Weg nach Waldaschaff vorbeikommen, wo sich die Spessartwege 1 und 2 kreuzen. Nach dem Weg durch sanfte Wiesenmatten und Laubwälder wird Rothenbuch im Herzen des Hochspessarts erreicht. Von ganz oben im Spessart geht es nun durch die „Klapper“ hinab ins Maintal nach Lohr mit seiner sehenswerten fränkischen Altstadt. Vom einstigen Lohrer Fischerviertel wandert man über den Main, auf dem Umlaufberg Romberg und zum versteckt liegenden Wallfahrtsort Mariabuchen. Hoch über dem Main steht die Ruine Schönrain, Gemünden am Main zu Füßen.

    Tipp

    Schloss Lohr mit Spessartmuseum
    Das aus dem 14. Jahrhundert stammende, ursprünglich als Residenz der Grafen von Rieneck erbaute Schloss in Lohr beherbergt heute das Spessartmuseum. Auf 2000 Quadratmetern kann man eine Zeitreise durch die Geschichte des Spessarts, die untrennbar mit dem Wald verbunden ist, unternehmen.

    Auf einen Blick

    • Start: Aschaffenburg
    • Ziel: Gemünden am Main
    • Länge: 59 km
    • Anzahl Etappen: 4
    • Höhenmeter (Näherungswerte): Aufstieg 2.300 m, Abstieg 2.300 m
    • Wegbeschaffenheit: 38 % naturbelassen, 16 % asphaltiert, 46 % Sonstige, zum Beispiel Schotter

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