Der Westweg im Südwesten Baden-Württembergs ist reich an typischen Schwarzwaldidyllen, lockt Wanderer mit guter Gastronomie und sorgt mit 12.000 Höhenmetern für Respekt.
Der Schwarzwald, im Südwesten Baden-Württembergs gelegen, ist das größte und höchste Mittelgebirge in Deutschland. Der Westweg beginnt in der „Goldstadt“ Pforzheim am nördlichen Rand des Schwarzwalds und endet nach 285 Kilometern im schweizerischen Basel. Es werden alle typischen Landschaftsräume des Schwarzwalds durchwandert: Geheimnisvolle Hochmoore bilden den Auftakt. Hinunter und durch das tief eingeschnittene Tal der Murg, dann wieder hinauf an der Schwarzenbachtalsperre vorbei, führt der Westweg über die bewaldeten Berge des Nordens zur Schwarzwaldhochstraße und den hohen Gipfeln des Nordschwarzwalds. Der Abstieg ins Kinzigtal läutet den Übergang zu den sanfteren Formen des Mittleren Schwarzwalds ein. Ab hier schmiegt sich der Westweg an Matten und Täler und schwingt sich über einen Höhenzug, an der europäischen Wasserscheide zwischen Schwarzem Meer und Nordsee entlang, zum Hochschwarzwald. Am Titisee gabelt sich der Westweg in eine östliche Variante über Herzogenhorn und Hochkopf und eine westliche Route über den Feldberg, den höchsten Berg in deutschen Mittelgebirgen, und den Belchen. Auf beiden Wegen werden Wanderer zu Gipfelsammlern, ehe sie, beschwingt vom Erlebnis Westweg, auf Basel zustreben.
Tipp
Der Feldberg ist mit 1.493 Metern der höchste Berg der deutschen Mittelgebirge. Er liegt inmitten des größten und ältesten Naturschutzgebiets Deutschlands. Von dem in eine natürliche Umgebung eingebetteten Feldberg aus bieten sich atemberaubende Fernsichten.
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