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Dresden: Forschergeist und Schönheit
Max-Planck-Institut ©Max-Planck-Institut Dresden

Dresden: Forschergeist und Schönheit

Dass die Hauptstadt Sachsens nicht nur reich an Kultur- und Kunstschätzen ist, sondern auch an klugen Köpfen, beweist die hohe Kompetenz der Stadt auf den Feldern Chemie + Pharma und Technologie + Innovation. Intensive Forschung in Biologie und Genetik findet hier ebenso statt wie in Nanotechnologie und Solartechnik; Forschungseinrichtungen sind hier ebenso angesiedelt wie pharmazeutische und Halbleiter-Betriebe.

Der Bereich Chemie + Pharma setzt mit intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Biotechnologie und Life Sciences entscheidende Wachstums- und Entwicklungsimpulse für Dresden. Am Anfang stand jedoch die Pharmaindustrie: Mit der technischen Salicylsäuresynthese begründete Friedrich von Heyden 1874 die moderne pharmazeutische Industrie, und die 1911 vom Industriellen Karl August Lingner eingerichteten chemischen Laboratorien waren die Keimzelle für die Gründung des Sächsischen Serumwerkes und des Institutes für Bakterio-Therapie. Im Fokus des aufstrebenden jungen Clusters Life Sciences und Biotechnologie stehen Molekulares Bioengineering, Regenerative Medizin, Tissue Engeneering und Stammzellenforschung. Dabei bilden das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik, das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien, das DFG Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden und das Biotechnologische Zentrum der TU Dresden im Zusammenspiel mit Netzwerken wie biosaxony e. V. ein extrem leistungsfähiges Forschungsnetzwerk.

Wer Dresden sagt, meint auch Technologie + Innovation: Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Nanotechnologie und Neue Werkstoffe ebenso wie Photovoltaik sind starke Kompetenzfelder in der Stadt an der Elbe. Mit 1.200 Firmen und mehr als 40.000 Beschäftigten ist Dresden Europas Mikroelektronikstandort Nr. 1. Die Geschäftsfelder der ansässigen Unternehmen bilden die gesamte Wertschöpfungskette der Mikroelektronik ab: vom Chipdesign über Waferproduktion und -verarbeitung bis hin zu einer breiten Zuliefer-, Dienstleistungs- und Anwenderindustrie. Die Unternehmen des Clusters, organisiert in Netzwerken wie Silicon Saxony e. V., Europas größtem Unternehmensnetzwerk in der Halbleiter- und Mikrosystemindustrie, profitieren von einer ausgeprägten Forschungsinfrastruktur; neben den Einrichtungen der TU Dresden arbeiten zahlreiche Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft an zukunftsweisenden Lösungen für energiesparende Mikroelektronik, organische Leuchtdioden (OLEDs) oder das sogenannte Rolle-zu-Rolle-Verfahren in der Photovoltaik.

Nanotechnologie, Werkstoffentwicklung und Photovoltaik sind weitere Hightechbereiche, in denen Dresden in der ersten Liga spielt. Acht Dresdner Fraunhofer-Institute und drei Fakultäten der TU Dresden bündeln ihr Know-how und stellen der Industrie ein attraktives Kompetenzzentrum für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Sonnige Aussichten hat in Dresden auch die Solartechnik: Die Region Dresden-Freiberg weist eine einzigartige Kombination aus Zulieferern, Produzenten und Forschungseinrichtungen auf, die sowohl in der kristallinen Silizium- als auch in der Dünnschicht-Photovoltaik führend sind – und somit „die Welt unter Strom“ setzen, wie das „Handelsblatt“ einmal titelte.

Weiterführende Kontakte:
Dresden Marketing GmbH
Homepage der Stadt Dresden – Kompetenzfeld Biotechnologie/Life Sciences
Homepage der Stadt Dresden – Kompetenzfeld Nanotechnologie/Neue Werkstoffe/Photovoltaik