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  • Kahnfahrt im Spreewald
    Kahnfahrt im Spreewald ©TVB Mosta
  • Paddeln im Spreewald
    Paddeln im Spreewald ©TMB, Hahn
  • traditionelles Spreewaldhaus
    traditionelles Spreewaldhaus ©TMB/TV Spreewald e.V.

Spreewald - Märchenhaftes Wasserlabyrinth

Der Spreewald ist das grüne Venedig. Nur eine knappe Stunde von Berlin entfernt, liegt diese einmalige Landschaft. Die Spree teilt sich im Spreewald in unzählige kleine Seitenarme. Diese kleinen Kanäle heißen Fließe. Vor 600 Jahren siedelten sich im Spreewald die Sorben und Wenden an. Die sorbische Sprache ist bis heute im Spreewald lebendig. Besuchern fallen zuerst immer die zweisprachigen Ortsschilder auf. Seit 1991 ist der Spreewald als Biosphärenreservat von der UNESCO anerkannt. Seltene Tier- und Pflanzenarten leben hier. Wie ein dichtes Netz durchziehen die Fließe den Spreewald. Das Fortbewegungsmittel Nummer eins ist im Spreewald der Spreewaldkahn. Mit dem Kahn kommt hier sogar die Post und die Feuerwehr. Schmale Brücke überspannen die Fließe und verbinden die einzelnen „Wohninseln“. Jedes Jahr unternehmen Tausende Besucher eine reizvolle Kahnfahrt durch dieses grüne Venedig und sind beeindruckt. Von aktiven Wasserliebhabern kann das Labyrinth der Fließe mit dem Paddelboot oder Kanu erkundet werden. Esgibt rund 200 befahrbare Wasserstraßen im Spreewald. Die Spreewaldlandschaft eignet sich optimal zum Radfahren. Ein dichtes Netz von Rad- und Wanderwegen durziehen den Spreewald. Sogar der Europawanderweg durchquert auf seiner Route von Kap Arkona bis zum Mittelmeer den Spreewald. Entlang der Spree, führt von der Spreequelle in Sachsen kommend, der „Spreeradweg“ durch weite Teile des Spreewaldes und weiter bis zur Spreemündung in die Hauptstadt. Im Spreewald wird seit Jahrhunderten Obst und Gemüse angebaut. Am bekanntesten sind die Gurken aus dem Spreewald. Ob nun saure, Gewürz- oder Senfgurken - probieren muss man sie einfach! Entlang unseres „Gurkenradweges“ gibt es dazu viele Gelegenheiten. Ausgeschildert wurde jede einzelne Etappe der Route mit dem lustigen Symbol der Fahrrad fahrenden Spreewaldgurke - 250 km Spreewald pur! Wer selbst einmal die originalen Spreewälder Gurken von Hand ernten möchte, kann das mit dem sogenannten „Gurkenflieger“ von Ende Juni bis Mitte September ausprobieren. Interessenten können mehr über den Anbau, die Pflege und natürlich die Ernte der welt-berühmten Spreewaldgurke erfahren. Mit 50 Meter in der Stunde „fliegt“ man über das Gurkenfeld und kann sich dabei die eigenen Gurken ernten – ein Spaß für Groß und Klein. Die lebendige Kultur der Sorben und Wenden bereichert den Spreewald bis heute. Finden Sie doch bei einem Besuch selbst heraus, was es im Winter mit dem „Zapust“, zu Ostern mit dem „Waleien“, zur Erntezeit mit dem „Froschkarren“ und „Stollereiten“ oder im Herbst mit der „Spinte“ auf sich hat!

Top Veranstaltungen

Paradiesapfel, Ausstellung in Potsdam

18. April – 31. Oktober 2014

2014 rücken einmal mehr die Schlösser und das Preußische Grün der Gärten in den Mittelpunkt des Potsdam-Erlebnisses. Im Rahmen der Ausstellung „Paradiesapfel“ werden ausgewählte Objekte auf Ausstellungsinseln im Park Sanssouci präsentiert und lenken das Interesse auf den Park als Gesamtkunstwerk. Thematisiert werden die künstlerische Ausstattung und Philosophie sowie die Nutzungsgeschichte, z.B. am Neuen Palais die Architektur als Theaterkulisse oder in einer Sonderausstellung in den Römischen Bädern.

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

07. Juni – 02. November 2014

So heißt die erste Brandenburgische Landesausstellung, die sich in Doberlug-Kirchhain nahe der Grenze zum Bundesland Sachsen den Beziehungen zwischen Preußen und Sachsen widmet. Der Wiener Kongress ordnete 1814/15 die Landkarte Europas neu. Dadurch fielen u. a. fast zwei Drittel des sächsischen Territoriums an Preußen. Die Ausstellung im restaurierten Renaissance-Schloss Doberlug beleuchtet die spannungsreiche Geschichte der beiden Nachbarländer, die in 200 Jahren sowohl von enger Zusammenarbeit als auch von offener Feindschaft charakterisiert war.

Weihnachtsmärkte in Brandenburg

25. November bis 29. Dezember

Die Vorweihnachtszeit hat in Brandenburg einen besonderen Charme. Adventsleckereien zwischen Weberhäusern in Potsdam, Weihnachtsmarkt auf dem Krongut Bornstedt im UNESCO-Welterbe und traditionelles Handwerk im Stadtteil Babelsberg. Im Spreewald geht’s mit dem Kahn zum Weihnachtsmarkt, in Himmelpfort hat der Weihnachtsmann seine Postfiliale und der Adventsmarkt in Park und Schloss Branitz ist ein echter Insidertipp.

Eröffnung des reformationsgeschichtlichen Museums in Mühlberg/Elbe

24. April 2015

Das Mühlberger Museum in der Klosterpropstei öffnet voraussichtlich am 24. April 2015 nach dreijähriger Sanierung mit einer neuen Dauerausstellung seine Türen. Bis dahin wird es zu einem reformationsgeschichtlichen Museum mit einem modernen Erinnerungsort an die Schlacht bei Mühlberg von 1547 umgebaut. Komplettiert wird die Ausstellung durch großformatige Bildfelder, die ein interessantes reformationsgeschichtliches Zeugnis darstellen. Die Stadt Mühlberg verfügt auch über einen Altstadtbereich, mit Zisterzienserinnenkloster, Renaissance-Schloss und einem Ensemble von Stadtkirche und Rathaus.

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