Der Goldene Reiter
Der Goldene Reiter ©DMG (Frank Exß)
Barockviertel Innere Neustadt

Ursprünglich hieß die Siedlung am nördlichen Ufer der Elbe »Altendresden«. Sie erhielt schon 1403 Stadtrecht, blieb aber immer im Schatten der Residenz auf der anderen Elbseite.

Nach einem verheerenden Brand 1685 wurde der bereits nach Dresden eingemeindete Stadtteil planmäßig neu errichtet die »Neue Stadt bey Dresden«, die Neustadt. Der barocke Wiederaufbau schuf reizvolle Straßen- und Platzensembles, die heute noch im Gebiet um die Königstraße mit ihren zahlreichen Galerien, kleinen Geschäften und Restaurants erlebbar sind. Auftakt der Inneren Neustadt ist der Neustädter Markt mit dem Reiterdenkmal des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs Friedrich August I., dem »Goldenen Reiter«. Die dort beginnende Hauptstraße ist die Magistrale des historischen Stadtviertels. Elbaufwärts schließt das Regierungsviertel am Königsufer an die Innere Neustadt an, dominiert von den beiden monumentalen Bauten des sächsischen Finanzministeriums (1890/96) und der heutigen Staatskanzlei (ehem. Gesamtministerium 1900/04) mit ihren prunkvollen historistischen Fassaden und Dachkonstruktionen. Auf den Elbwiesen vom Finanzministerium bis zum barocken Japanischen Palais genießt man einen herrlichen Blick auf die Silhouette der Altstadt, die sich in der Elbe spiegelt.

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