Altstadt, Dresden
Altstadt, Dresden © Frederik Schrader
Dresden. Perle der Kultur

Dresdens „feierliche Lage“ ist naturgegeben, doch der Kunstsinn und der Gestaltungswille der sächsischen Kurfürsten und später des Bürgertums schufen hier eine einzigartige Kulturlandschaft.

Diese Kontinuität fand und findet in den weltberühmten Bauten der historischen Altstadt wie Zwinger, Frauenkirche, Residenzschloss, Semperoper und Brühlsche Terrasse genauso ihren Ausdruck wie in den Loschwitzer Elbschlössern, dem Blasewitzer Villenviertel, der Hellerauer Gartenstadt oder den preisgekrönten Bauten moderner Architektur. Mit ihren zwölf Museen prägen die Staatlichen Kunstsammlungen den Ruf Dresdens als Kunst- und Kulturstadt von internationalem Format und sind doch nur Teil einer breit gefächerten, exzellenten Museumslandschaft. Die Schätze der „Alten Meister“, des „Grünen Gewölbes“ oder einer der weltgrößten Porzellansammlungen werden vom „Albertinum“ um die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts ergänzt. Daneben steht die lange Musiktradition ebenso, wie ein vielfältiges modernes Kultur- und Freizeitangebot.

weiterlesen

In 40 Jahrgängen haben sich die Dresdner Musikfestspiele als prägende Kulturinstitution in Dresden etabliert. Das Festival zieht das Publikum weit über Deutschlands Grenzen hinaus jährlich zwischen Mai und Juni an die Elbe.

weiterlesen »

Zusammen mit dem Bau der Hellerauer Möbelwerkstätten entstand 1909 nach den Plänen von Richard Riemerschmid die Gartenstadt Hellerau, die eine baukünstlerisch ausgereifte, höchsten Ansprüchen an die Arbeitsbedingungen entsprechende Fabrikanlage mit einer modernen Gartenstadtsiedlung verbindet.

weiterlesen »

Die Sommerresidenz des sächsischen Hofes ist ein außergewöhnliches Ensemble aus Architektur und Gartengestaltung, eingefügt in die malerische Elblandschaft. Unter dem Einfluss der ostasiatischen Mode wurden im frühen 18. Jahrhundert Wasser- und Bergpalais errichtet.

weiterlesen »

Die beiden Bergbahnen prägen seit über 100 Jahren das Landschaftsbild am malerischen Loschwitzer Elbhang. Die älteste Bergschwebebahn der Welt stammt aus dem Jahr 1901. Auf der Fahrt von Loschwitz nach Oberloschwitz überwindet sie 84 Höhenmeter.

weiterlesen »

Einen fantastischen Blick auf Dresden hat man von den drei Elbschlössern, hoch über den Strom am Loschwitzer Hang gelegen. Schloss Albrechtsberg wurde für den Preußenprinz Albrecht im Stil einer toskanischen Villa erbaut.

weiterlesen »

Ein technisches Denkmal zum Genießen ist die älteste und größte Raddampferflotte der Welt. Auf ihren Fahrten zwischen Seußlitz bei Meißen und Bad Schandau im Elbsandsteingebirge durchqueren die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt eine der schönsten Flusslandschaften Europas.

weiterlesen »

Im Straßenkreuz zwischen Louisen- und Alaunstraße liegt ein geschlossenes Gründerzeitviertel mit urwüchsigem Flair.

weiterlesen »

Ursprünglich hieß die Siedlung am nördlichen Ufer der Elbe »Altendresden«. Sie erhielt schon 1403 Stadtrecht, blieb aber immer im Schatten der Residenz auf der anderen Elbseite.

weiterlesen »

Zum ersten Mal 1434 urkundlich erwähnt, ist er Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt. Untrennbar mit ihm verbunden ist sein Namensgeber, der Dresdner Christstollen, auch Striezel genannt.

weiterlesen »

Das traditionelle Musikfestival, welches seit 1971 durchgeführt wird, ist Europas größtes Oldtime-Jazz-Festival. Zum Internationalen Dixieland Festival werden jedes Jahr zahlreiche Bands aus dem In- und Ausland in Dresden erwartet.

weiterlesen »

Der SemperOpernball hat sich zum bedeutendsten deutschen Ball entwickelt. Opernstars und international bekannte Popmusiker sind regelmäßig zu Gast und junge Debütantenpaare faszinieren alljährlich mit einer 10-minütigen Tanz-Choreographie.

weiterlesen »

Am linken Elbufer, im Scheitel eines anmutigen Flussbogens gelegen, befindet sich das historische Zentrum Dresdens. Jahrhundertelang von mächtigen Festungsmauern geschützt, entfaltete die sächsische Residenz hier Pracht und Betriebsamkeit.

weiterlesen »
Dresden erleben
Dresden erleben
Architektur
Dresdner Meisterbauten 

Sachsens Hauptstadt ist eine der schönsten Metropolen Europas. Das Herz der Stadt ist vom Barock geprägt. Aber auch prächtige Gründerzeit-Viertel und moderne Bauten renommierter zeitgenössischer Architekten geben der Stadt ihr unverwechselbar charismatisches Antlitz.

Mehr lesen

Dresden verändert sich ständig: zum Beispiel in der Altstadt. Hier wurden und werden die historischen Quartiere um den Neumarkt nach historischem Vorbild aufgebaut. Allen voran: Die Frauenkirche als ein international bekanntes Wahrzeichen der Stadt – eine Perle barocker Baukunst.

Dresdens Architektur bietet weit mehr als Barock. Ausgedehnte Villenviertel lassen das Herz von Architekturfreunden höher schlagen. Sorgsam restaurierte Gründerzeitquartiere sind Zentren der Dresdner Urbanität. Und allerorten lassen sich charmante Symbiosen von Alt und Neu entdecken. Zum Beispiel im Residenzschloss, wo der Kleine Schlosshof ein kuppelförmiges Glasdach bekam. Zum Beispiel im Albertinum, das bedeutende Kunstmuseen beherbergt und ein hochwassersicheres Depot erhielt. In zwölf Metern Höhe „schwebt“ es über dem Lichthof des Gebäudes. Oder das Kraftwerk Mitte – ein altes Heizkraftwerk, das heute statt Strom eine Menge Kultur produziert.

Architektonisch herausragend ist, neben Gebäuden wie der Gläsernen Manufaktur oder dem Festspielhaus Hellerau, das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Stararchitekt Daniel Libeskind hat den Umbau des historischen Arsenalgebäudes entworfen. Ein keilförmiger Neubau durchdringt den monumentalen Bau. Er ist ein Einschnitt in die Gestalt des Museums, ein Anknüpfungspunkt gedanklicher Bezüge, eine Aussichtsplattform, die einen großartigen Blick auf das in neuer Schönheit erstrahlende Dresden bietet.

www.dresden.de/sehenswertes

weniger
Dresden erleben
Urban Lifestyle
Von Konfettiköpfen und Musen 

Dresden hat viele Gesichter – das jüngste, multikulturellste, quirligste ist auf der rechten Seite der Elbe zu finden: im Szeneviertel Neustadt. In dem Stadtteil mit der größten Bar- und Clubdichte Deutschlands reihen sich Restaurants, Bars, Clubs und trendige Läden aneinander.

Mehr lesen

Die kunstvoll gestalteten Innenhöfe der Kunsthofpassage beherbergen kleine Boutiquen mit Kunst, Handwerk sowie nette Cafés oder Restaurants. Nicht weit davon gibt’s in der Jazz-Bar »Blue Note« täglich Live-Musik und eine große Auswahl an Whiskeys. Auch rund um den Jugendclub Scheune mit Biergarten und indischem Essen pulsiert das Dresdner Nachtleben.

Welche Facetten von Dresden man noch gesehen haben muss, beschreiben Reiseführer. Wofür man sich Zeit nehmen sollte, erkundet man am besten auf die Dresdner Art: mit Muße, Offenheit und ganz entspannt. Zum Beispiel in den vielen Galerien und Theatern der Stadt, im Festspielhaus Hellerau, wo sich die Avantgarde der zeitgenössischen Kunst trifft, bei Festivals, in Plattenläden, Off-Spaces und Konzertclubs. Oder zum Beispiel im Großen Garten und entlang der Elbwiesen: Sie sind Treffpunkt, Erholungs- und Sportareal der Dresdner. Hier lässt sich mitten in der Stadt mit Blick auf traumhaft schöne Architektur eine kurze Pause oder ein ganzer Sommerabend lauschig genießen.

www.dresden.de/veranstaltungen

weniger
Dresden erleben
Smart Luxury
Sinn für Einzigartigkeit und Qualität 

Warum das Einkaufen in Dresden so viel Freude macht? Es muss etwas mit der Geschichte zu tun haben, mit dem Sinn für Einzigartigkeit und Qualität, mit edlen Waren und Marken, die hier seit Jahrhunderten zu Hause sind.

Mehr lesen

Eine der stärksten Marken mit der wohl längsten Tradition ist der Dresdner Striezelmarkt: Es gibt ihn seit 1434, und er ist heute einer der größten und schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

Früher kauften sächsische Herrscher Wertvolles aus aller Herren Länder, um ihre Sammlungen und Museen zu füllen. Porzellane, Waffen und Prunkgewänder, Gemälde und Goldschmiedearbeiten. Später sorgten sie dafür, dass solche Kostbarkeiten auch am Ort produziert wurden.

Ein Meilenstein war die Gründung der ersten europäischen Porzellan-Manufaktur in Meißen anno 1710. Von da an kam die Gekrönten und Reichen Europas und der Welt nach Dresden, um Luxusgüter zu erwerben, und das bis heute: Die Meißner Porzellan-Manufaktur steht noch heute für wertvolles Handwerk in höchster Qualität. An Tradition und Kunstsinn der berühmten Dresdner Goldschmiede knüpfen Schmuckgestalter und Juweliere der Stadt an. Die wertvollen Uhren aus den Manufakturen in der nahe gelegenen Glashütte genießen Weltruhm. Meissen, Lange & Söhne, Juwelier Leicht, Glashütte Original und andere: Diese sächsischen Marken haben heute ihre Flagshipstores in Dresden.

Zu Dresdens äußerst vielfältigem Shopping-Vergnügen zählen auch Spezialitäten wie Weine vom Dresdner Elbhang, regionale Designermode und alles, was die großen Einkaufstempel oder kleinen, feinen Boutiquen der Stadt zu bieten haben. Luxus pur bieten auch viele Hotels in allen Variationen: Boutique- Grand- oder Designhotel, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

www.dresden.de/einkaufen

weniger
Dresden erleben
Kulinarik
Stadt der süßen und deftigen Geheimrezepte 

Kunst und Kultur zu erkunden, macht hungrig und durstig. Zum Glück bietet Dresden neben den geistigen auch jede Menge kulinarischer Genüsse. Was darf’s sein? Feinschmecker-Küche oder Streetfood? Herzhaftes oder Süßes? Traditionell-sächsisches oder exotisches Essen?

Mehr lesen

Dresden hat allen Geschmäckern viel zu bieten. Mit ihrem Namen steht die Stadt für den Klassiker des Weihnachtsgebäcks. Der Dresdner Christstollen ist nicht nur an der Elbe, sondern weltweit beliebt. Das ganze Jahr über gibt es süße Quarkkeulchen und Eierschecke. Für jene Kuchenspezialität hat – wie für den Stollen – jeder Bäcker sein sorgsam gehütetes Spezialrezept.

So wie wohl jeder Koch für den sächsischen Sauerbraten. In Dresden steht er in Feinschmecker-Restaurants ebenso auf der Karte, wie in gutbürgerlichen Wirtshäusern und in Lokalen mit junger, frischer Küche. Für frische und oftmals auch biologisch erzeugte Zutaten sorgen auch Bauern, die innerhalb des Stadtgebiets oder der näheren Umgebung produzieren. Dresdens kulinarische Traditionen bleiben lebendig, weil sie immer wieder neu interpretiert werden.

Und was darf es zu trinken sein? Dresden ist Heimat mehrerer Brauereien und nördlichste Großstadt in einem offiziellen Weinanbaugebiet der Welt. Die Brauer und Winzer der Stadt lassen sich bei der Arbeit gern über die Schulter schauen. Auch edle Liköre aus heimischem Obst laden zum Genuss ein.

www.dresden.de/gastronomie

weniger
Dresden erleben
Automobil
Dresden schreibt Automobilgeschichte 

… und das von Anfang an. Zum Beispiel im Dresdner Verkehrsmuseum. Es widmet sich in seinen Ausstellungen allen erdenklichen technischen und sozialen Aspekten der menschlichen Fortbewegung.

Mehr lesen

Neben ständigen Ausstellungen zu Straßenverkehr, Eisenbahn, Schifffahrt und Luftreise gibt es zum Beispiel Projekte zu „Kunst auf der Motorhaube“ oder zu Migrationsbewegungen. Zu finden ist das Verkehrsmuseum übrigens im Johanneum. Das denkmalgeschützte Renaissancegebäude ist seit seiner Entstehung 1586 mit Verkehr verbunden. Damals boten zwei Hallen im Erdgeschoss ausreichend Platz für Wagen, Kutschen und 128 Pferde.

In Dresden denken wir gern vorwärts, und perfektioniert hat das die renommierte Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der Technischen Universität Dresden: Hier werden die Mobilitätskonzepte der Zukunft ausgetüftelt, erforscht und erprobt – der Automobile-Driving-Simulator und der EcoTrain seien nur als Beispiele genannt. Um automobile Zukunft geht es auch in der „Gläsernen Manufaktur“ von Dresden. Das Unternehmen Volkswagen präsentiert in der früheren Produktionsstätte des „Phaeton“ seine Konzepte für Elektromobilität und Digitalisierung. Wer möchte, darf auf einer Teststrecke umweltschonende Elektroautos ausprobieren.

Als Kontrastprogramm bietet die Stadt röhrende Zweitakter. Es gehört zum Pflichtprogramm für Automobilliebhaber, in dem zur sächsischen Technikgeschichte gehörenden „Trabant“ eine Rundfahrt durch Dresden zu machen. Bei „Trabisafaris“ knattern sie durch die Stadt. Natürlich auf allerschönster Strecke: Die Touren führen zu den vielen Sehenswürdigkeiten Dresdens.

www.dresden.de/Verkehrsmuseum

weniger
Magic Cities in der nähe von Dresden
1 Std. 6 Min.
1 Std. 14 Min.
4 Std. 3 Min.
3 Std. 7 Min.
4 Std. 17 Min.
3 Std. 56 Min.

Entdecken Sie das Reiseland Deutschland auf der Karte