Bergparade
Bergparade ©Landeshauptstadt Dresden (Sylvio Dittrich)
Dresdner Striezelmarkt

Zum ersten Mal 1434 urkundlich erwähnt, ist er Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt. Untrennbar mit ihm verbunden ist sein Namensgeber, der Dresdner Christstollen, auch Striezel genannt.

Der Striezelmarkt hat sich sein unverwechselbares Gesicht trotz einiger Veränderungen bewahrt. Weithin sichtbar ist die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide, die mit ihren 14,62 Metern 1999 den Weg ins Guinness Buch der Rekorde fand. Mehr als 2,5 Millionen Menschen statten dem romantischen Markttreiben auf dem Dresdner Altmarkt jährlich einen Besuch ab. Jedes Jahr wird dem Gebäck zu Ehren das traditionelle Stollenfest gefeiert. Dem feierlichen Riesenstollenanschnitt auf dem Striezelmarkt geht alljährlich die Stollenprozession durch die barocke Altstadt voraus. Seine ursprünglichen Wurzeln hat der Markt allerdings nicht im Striezelverkauf, sondern in einem Erlass des sächsischen Kurfürsten Friedrich II, der die Durchführung eines freien Marktes 1434 erlaubte. Zunächst wurde auf dem Gebiet des heutigen Altmarkts Fleisch verkauft, bald jedoch das Angebot erweitert. Heute erwartet den Besucher ein buntes Programm, das kulinarische Köstlichkeiten mit traditionellen Angeboten vereint. Nicht fehlen darf die erzgebirgische Volkskunst. In liebevoller Kleinarbeit entstehen neben Pyramiden, auch Schwibbögen, Räuchermänner und andere Kleinkunst. Zu einem Dresdner Symbol ist der sogenannte Pflaumentoffel geworden. Der Glücksbringer aus Backpflaumen ist eine Nachbildung kleiner Schornsteinfeger. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch immer wieder die Marktstände, welche Blaudrucke und Töpferwaren aus der Lausitz, Lebkuchen aus der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz und Herrnhuter Sterne verkaufen.
Der Dresdner Striezelmarkt wird eingefasst von einem Dutzend stimmungsvoller und thematisch unterschiedlicher Weihnachtsmärkte.

www.dresden.de/striezelmarkt

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