Thomaskirche, Leipzig
Thomaskirche, Leipzig ©LTM (D. Brzoska)
Leipzig. Perle der Musik

Leipzig kann auf eine einzigartige musikalische Tradition verweisen: Hier wirkten Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert und Clara Schumann und hier erhielt der in Leipzig geborene Richard Wagner seine musikalische Ausbildung.

Auch heute wird in Leipzig Musikgeschichte geschrieben: Ob im Gewandhaus, in der Thomaskirche oder in der Oper – in der Musikstadt begeistern weltberühmte Ensembles ihr Publikum. Zahlreiche Museen dokumentieren und pflegen das musikalische Erbe der Stadt und für nahezu jeden bedeutenden Komponisten der Stadt gibt es ein eigenes jährliches Festival. Besuchen Sie die Wohn- und Wirkungsstätten bedeutender Komponisten; erleben Sie Musik an Orten mit großer Vergangenheit und lebendiger Gegenwart auf der Leipziger Notenspur.

Doch nicht nur die Freunde der klassischen Musik kommen in Leipzig auf ihre Kosten. Mit dem Wave Gotik Treffen oder den Jazztagen ziehen bedeutende Festivals jährlich Zehntausende Anhänger alternativer Musikstile nach Leipzig.

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Die Grieg-Begegnungsstätte Leipzig befindet sich in den ehemaligen Räumen des C. F. Peters Verlags in der Talstraße 10. In diesem Gebäude wohnte der norwegische Komponist und Pianist Edvard Grieg vor allem in den Wintermonaten als Gast seiner Verleger Max Abraham und Henri Hinrichsen. Hier entstand 1888 Griegs bekannte 1. Peer-Gynt-Suite.

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Der "Coffe Baum" ist einer der ältesten, original erhaltenen "Kaffeetempel" Europas. Johann Lehmann erwarb 1711 ein Gebäude in der Fleischergasse und baute es zum Kaffeehaus um. Ein Jahr nach seinem Tod - 1720 - eröffnete seine Witwe es als "Zum Arabischen Coffe Baum".

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Das Museum für Musikinstrumente im renovierten GRASSI-Komplex beherbergt eine der weltgrößten Sammlungen für Musikinstrumente. Die chronologisch geordnete ständige Ausstellung mit dem Titel „Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ bietet Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente und zeichnet die bedeutendsten musikhistorischen und instrumentenbautechnischen Epochen in 13 größeren Kapiteln nach.

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Die Oper Leipzig ist das drittälteste bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg und steht in der Tradition von über 300 Jahren Opernpflege. Zum Haus zählen neben dem Opernensemble auch das Leipziger Ballett und die Musikalische Komödie mit einer eigenen Spielstätte in Leipzig Lindenau. Für musikalischen Hochgenuss sorgt nicht zuletzt das Leipziger Gewandhausorchester, das alle Opernvorstellungen begleitet.

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„RES SEVERA VERUM GAUDIUM“ (Wahres Vergnügen ist eine ernste Sache) prangt in großen Lettern am Orgelprospekt im Großen Saal des Neuen Gewandhauses. Der Spruch begleitet das Gewandhausorchester seit 1781.

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Die Thomaner sind das älteste Kulturgut der Musikstadt Leipzig. Die Anfänge des Thomanerchors reichen bis ins Jahr 1212 zurück. Zu diesem Zeitpunkt eignete sich Markgraf Dietrich ein Gotteshaus an und „stiftete” es den an Macht interessierten Augustiner-Chorherren. Die dazugehörige Stiftschule hatte zunächst die Aufgabe, Knaben im liturgischen Singen auszubilden. Daraus ging der Thomanerchor hervor.

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Robert Schumann und Clara Wieck: Leipzigs legendäre Liebe des 19. Jahrhunderts. Die Wege der begnadeten Pianistin und des kompositorischen Meisters trafen sich in Leipzig. Der Beginn einer fruchtbaren Beziehung.

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Mendelssohn sollte bereits zu Lebzeiten zum meistgespielten zeitgenössischen Komponisten werden. Leipzig – die Stadt, in der er von 1835 bis zu seinem Tod lebte und als Gewandhauskapellmeister das berühmte gleichnamige Orchester leitete – ist dem Sohn einer jüdischen Familie zutiefst verbunden.

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Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Dresden und kehrte 1827 wieder nach Leipzig zurück, um sich an der Alten Nikolaischule und an der Thomasschule unterrichten zu lassen. In Leipzigs Gewandhauskonzerten lernte Wagner Beethovens Meisterwerke kennen und entschied sich, sein Leben der Musik zu widmen.

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Johann Sebastian Bach wirkte als Director musices lipsiensis und Thomaskantor von 1723-1750 in Leipzig. Seine Wirkungsstätte, die Thomaskirche, bildet heute seine letzte Ruhestätte. Gegenüber der Thomaskirche hat das Bach-Archiv mit dem Bach-Museum seinen Sitz. Zu Ehren des großen Komponisten findet alljährlich das Bachfest in Leipzig statt.

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Leipzig weist eine weltweit einzigartige Dichte authentischer Wohn- und Wirkungsstätten berühmter Komponisten auf. Eine glanzvolle Vergangenheit, die den Grundstein für die lebendige musikalische Gegenwart legte. Diesen Schatz sichtbar und erlebbar zu machen – das ist Ziel der Leipziger Notenspur.

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Leipzig erleben
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Architektur
Leipzig überzeugt mit Tradition und Moderne 

Leipzig wird aufgrund seines beispiellosen geschlossenen Bestands an Häusern aus der Zeit ab 1830 als Hauptstadt der Gründerzeit bezeichnet.

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Die ehemals großbürgerlichen Wohnviertel, z. B. in der studentisch geprägten Südvorstadt, im mondänen Musikviertel oder im familiären Waldstraßenviertel sind mittlerweile flächenhaft saniert und verleihen der Stadt einen einzigartigen Glanz. In der Innenstadt prägen imposante Handels- und Messehäuser, Durchgangshöfe und Passagen das Stadtbild. Das traditionell gewachsene System aus 30 Passagen, 20 davon historisch, ist in seiner Geschlossenheit einzigartig in Deutschland. Die bekannteste und teuerste Passage ist die nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele erbaute Mädler Passage mit ihrem eleganten gläsernen Oberlicht und dem traditionsreichen Auerbachs Keller, in dem schon Goethe weilte.

Aber auch in puncto moderne Architektur hat Leipzig einiges zu bieten, wie der Augustusplatz im Zentrum eindrücklich zeigt. Der Blick vieler Besucher fällt auf das 2015 neu gebaute Paulinum des niederländischen Architekten Erick van Egeraat. Es erinnert sowohl vom Namen als auch mit seiner Fassade an die zu DDR-Zeiten gesprengte Paulinerkirche, beherbergt heute allerdings die Aula der Universität Leipzig.

Die nur wenige Schritte entfernte neue Katholische Propsteikirche St. Trinitatis, einziger katholischer Kirchenneubau in Ostdeutschland, nach einem Entwurf des Leipziger Architekturbüros Schulz und Schulz ist mehrfach, auch international, prämiert worden. Ebenfalls im Zentrum befindet sich das 2004 als erster Museumsneubau in Ostdeutschland nach 1945 eröffnete Museum der bildenden Künste mit seinem einmaligen Zusammenspiel von Kunst und Architektur.

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Urban Lifestyle
Szene trifft auf alternative Lebensform 

Neben der traditionsreichen Kultur und Geschichte verfügt Leipzig über eine ausgeprägte alternative Szene, die es vor allem außerhalb der Innenstadt zu entdecken gibt.

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Ob vegane Gastronomie, industrielle Kunstgalerien oder alternative Straßenfestivals: Den Online-Plattformen Skyscanner und Mashable zufolge ist Leipzig weltweit Destination Nr. 1 für „Yuccies“ – kurz für: „young urban creatives“, also junge kreative Städter. Das ehemalige Industrieviertel Plagwitz ist zum Hauptsitz für innovative Start-ups und Designer geworden. Kunstbegeisterte sollten die Spinnerei besuchen. Die Mauern der ehemals größten Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas beherbergen mittlerweile weltberühmte Galerien und Ateliers, die drei Mal im Jahr zum großen Rundgang einladen.

Außerdem lohnt sich ein Abstecher in das Kunstareal Tapetenwerk oder das Kunstkraftwerk, das ständig mit neuen innovativen Ausstellungen begeistert. Die nahe gelegene Karl-Heine-Straße bietet ihren Besuchern ausgefallene Läden und quirlige Bars. Um abends in gemütlicher Atmosphäre den Tag ausklingen zu lassen, empfiehlt sich z.B. ein Besuch im „Noch besser Leben“ – Sehen und Gesehen werden inbegriffen.

Paradebeispiel für alternative Subkultur gepaart mit hochwertigem Szene-Chic ist die Karl-Liebknecht-Straße im Leipziger Süden, auch liebevoll KarLi genannt. Dort findet man zahlreiche Bars, Clubs und Boutiquen. Das bunte Treiben zu jeder Tages- und Nachtzeit erfreut sich besonders bei Studenten großer Beliebtheit. Aber auch junge Familien schätzen die unzähligen Möglichkeiten von Lichtspieltheater aus Stummfilmzeiten, über Open Air- Konzerte im angrenzenden Clara-Zetkin-Park bis hin zu Flohmärkten auf dem ehemaligen Feinkostgelände.

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Smart Luxury
Facettenreichtum in puncto Kunst, Kultur und Übernachtung 

Ein Besuch in Leipzig verspricht Freunden der Hochkultur und modernen Kunst gleichermaßen ein Fest der Sinne.

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Ballett in der Oper Leipzig, ein Großes Concert im weltbekannten Gewandhaus oder eine Motette des Thomanerchors in der Thomaskirche, es gibt vielfältige Möglichkeiten für den Genuss klassischer Musik – nicht selten kostenfrei. Doch damit nicht genug! Die Kunstszene ist so lebendig wie in kaum einer anderen deutschen Stadt und erregt weltweit Aufmerksamkeit. Allen voran die Spinnerei mit über 100 Ateliers und 11 Galerien, sowie dem prominenten Hauptvertreter der „Neuen Leipziger Schule“, Neo Rauch.

Shoppingbegeisterte kommen in Leipzig ebenso auf ihre Kosten. In der kompakten Innenstadt sind nicht nur große Modemarken Zuhause, sondern auch exquisite Designerlabels wie z. B. Liebeskind. Das Ambiente der historischen Passagen, allen voran die elegante Mädler-Passage, verleiht dem Einkaufsbummel in Leipzig einen besonderen Charme. Im Anschluss an das Shoppingerlebnis sorgt eine Vielzahl hervorragender Restaurants für kulinarische Gaumenfreuden mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das FALCO** hat dank Küchenchef Peter Maria Schnurr - Koch des Jahres 2016 - einen exzellenten Ruf. Gleiches gilt für das Gourmetrestaurant Villers im *****Superior Hotel Fürstenhof. Und auch der Stadtpfeiffer* in unmittelbarer Nähe zum Gewandhaus begeistert Feinschmecker seit Jahren.

Die Hotellandschaft Leipzigs ist äußerst facettenreich. Während Premium-Häuser wie das Steigenberger Grandhotel Handelshof, das Hotel Fürstenhof Leipzig oder das Westin Leipzig mit klassischem Ambiente überzeugen, setzen „Neuzugänge“ wie das Innside by Meliá Leipzig oder das ANA Symphonie auf moderne Urbanität und stylisches Interieur.

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Kulinarik
Zwischen Sternerestaurants und Szene-Treffs 

Seit jeher schwärmen Händler aus ganz Europa von den Gasthäusern Leipzigs. Johann Wolfgang von Goethe, einst selbst Student in Leipzig, verewigte Auerbachs Keller in seinem Drama „Faust“ und verhalf dem Gasthaus zu weltweiter Berühmtheit.

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In den letzten Jahren haben sich verschiedene Leipziger Restaurants in den gastronomischen „Sternehimmel“ gekocht, allen voran FALCO** im Dachgeschoss des Westin Leipzig und Stadtpfeiffer* im Gewandhaus. Im Panorama Tower Restaurant in der 29. Etage des City-Hochhauses lockt nicht nur der tolle Rundblick auf die Stadt, sondern auch die junge, freche Küche.

Liebhabern der Kaffeekultur seien die traditionsreichen Kaffeehäuser der Stadt empfohlen. „Zum Arabischen Coffe Baum“ ist das älteste Kaffeehaus in Deutschland und beherbergt zudem ein Kaffeemuseum mit über 500 Exponaten. Das Kaffeehaus Riquet macht zunächst dank zwei großen Elefantenköpfen über dem Portal auf sich aufmerksam, prägt sich dann aber durch sein hervorragendes Kaffee- und Kuchenangebot ein. Zum kulinarischen Pflichtprogramm gehören auch eine Tasse Bachkaffee und eine Leipziger Lerche im Café Kandler. Letzteres ist eine Leckerei aus Mürbeteig, Mandeln, Marzipan und Konfitüre. Wer es lieber herzhaft mag, sollte das Leipziger Allerlei aus frischem Gemüse, Morcheln und Krebsschwänzen probieren. Und dazu ein Glas Leipziger Gose. Das obergärige Bier lässt sich am besten in der Gasthaus- & Gosebrauerei Bayerischer Bahnhof genießen.

Der Puls der Innenstadt schlägt rund um das Barfußgässchen, das vor allem für seine Freisitzkultur bekannt ist. Nur wenige Schritte westlich befinden sich in der Gottschedstraße zahlreiche Szene-Treffs mit internationaler Küche, leckeren After-Work-Cocktails und regelmäßig Live-Musik.

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Automobil
Porsche und BMW zum Anfassen – und Fahren! 

Seit Anfang der 2000er Jahre zählt Leipzig dank der Ansiedlung von Porsche und BMW zu den Top- Städten der Deutschen Automobilindustrie.

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Das Porsche Werk Leipzig öffnete 2002 seine Tore und ist mehr als nur ein Produktionsstandort: Besucher können die Fertigung des Panamera, Macan und Cayenne hautnah erleben und aus einem umfangreichen Führungs- und Erlebnisangebot auswählen. Die spektakuläre Architektur des exklusiven Kundenzentrums, eine werkseigene zertifizierte Rundstrecke und eine Off-Road-Strecke machen Porsche Leipzig zudem zu einer gefragten Event Location.

Das BMW Werk Leipzig mit seiner preisgekrönten Architektur von Zaha Hadid ist eine der modernsten und nachhaltigsten Automobilfabriken der Welt. Seit März 2005 werden hier bis zu 740 Fahrzeuge pro Tag gefertigt. In Zukunft setzt das Unternehmen neben der konventionellen Fahrzeugproduktion in Leipzig auch auf die Produktion von Fahrzeugen mit Elektroantrieb und CFK-Leichtbaukarosserien. Bei einer Werksführung erhalten Sie Einblicke in die Fahrzeugproduktion - vom Schweißen der Karosserie über die Lackierung bis hin zur individuellen Fahrzeugausstattung.

Auch Nostalgiker der ostdeutschen Automobilgeschichte kommen in Leipzig auf ihre Kosten: Sie können die Stadt im Rahmen einer (im wahrsten Sinne des Wortes) abgefahrenen Trabi-Tour erkunden: Der Trabant als Objekt der Begierde war und ist heiß begehrt. Musste man früher in der ehemaligen DDR bis zu 15 Jahre auf seinen eigenen kleinen Pappkameraden warten, ist er auch heute fast schon wieder rar. Am ehemaligen Produktionsstandort Zwickau, 80km von Leipzig, kann heute im August Horch Museum die deutsche Automobilgeschichte von Horch über Audi und Trabant bis hin zu Volkswagen erlebt werden.

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Magic Cities in der nähe von Leipzig
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