Historische Altstadt, Nürnberg
Historische Altstadt, Nürnberg © Uwe Niklas
Nürnberg. Perle der Geschichte

Am 16. Juli 1050 taucht das Wort „Norenberc“ zum ersten Mal auf. Auf dem Burgberg wird die Kaiserburg erbaut. In der frühen Neuzeit erlebt Nürnberg einen enormen Aufschwung.

Handwerk und Handel florieren im 15. und 16. Jahrhundert, Wissenschaft und Kunst blühen auf. Hier hat das Künstlergenie Albrecht Dürer seine Werkstatt. Die Aufgeschlossenheit für neue geistige Strömungen führt 1525 zur Einführung der Reformation. 1835 fährt die Lokomotive „Adler“ als erste Eisenbahn Deutschlands von Nürnberg nach Fürth. Die Bleistift- und Spielzeugfabrikation sowie die Metallverarbeitung prosperieren.

Die Nationalsozialisten nutzen das historische Erbe „des Deutschen Reiches Schatzkästlein“ und veranstalten ab 1927 hier ihre Parteitage. Im Januar 1945 fällt die Stadt in Schutt und Asche. Der Wiederaufbau der Stadt erfolgt in behutsamer Synthese aus Alt und Neu. Bauten wie die Kaiserburg, die Kirchen St. Lorenz und St. Sebald, die Frauenkirche und das Rathaus erstehen wieder in ihrer alten Gestalt.

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Mit den Sparten Oper, Schauspiel und Ballett prägt das Staatstheater Nürnberg das Theaterleben der Stadt, welches durch zahlreiche freie Bühnen bereichert wird. Auch Puppenspieler, die beim Internationalen Figurentheaterfestival aus aller Welt nach Nürnberg kommen, haben darin ihren festen Platz.

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Mit der Fahrt der ersten deutschen Eisenbahn von Nürnberg zur Nachbarstadt Fürth fiel 1835 der „Startschuss“ für den Beginn der industriellen Revolution in Deutschland. Nürnberg nahm an dieser Entwicklung regen Anteil und wuchs binnen weniger Jahrzehnte zum bayerischen Industriezentrum heran.

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Der Nürnberger Christkindlesmarkt gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Deutschland. Die vorweihnachtliche Verkaufsmesse auf dem Nürnberger Hauptmarkt lässt sich bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen.

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Nürnberg liebt Kinder und die Kinder lieben die vielen Plätze, an denen sie ungestört toben, mitmachen und neue Erfahrungen sammeln können. Museum öde? Stadtführung langweilig? Oper und Theater zum Einschlafen? Nürnberg und seine Angebote für Kinder beweisen spielend das Gegenteil.

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Aus der Blütezeit Nürnbergs, dem Mittelalter, sind zahlreiche gotische Baudenkmäler erhalten. Der wirtschaftliche Erfolg der patrizischen Oberschicht spiegelte sich im Stadtbild wider, es wurde prächtig gebaut.

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Über 40 Museen warten in Nürnberg auf Besucher. Wie Dürers Gemälde im Germanischen Nationalmuseum, dem größten Museum deutscher Kunst und Kultur, so legen auch die bis heute im Stadtbild sichtbaren Werke etwa von Veit Stoß, dessen „Engelsgruß“ in St. Lorenz hängt, oder Adam Krafts Kreuzweg in St. Johannis Zeugnis ab von der großen Vergangenheit der Stadt.

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Im Gedenken an die Rolle, die die Stadt während des Nationalsozialismus spielte, versucht Nürnberg heute seiner Selbstverpflichtung als „Stadt des Friedens und der Menschenrechte“ gerecht zu werden. Der israelische Künstler Dani Karavan installierte 1993 vor dem Germanischen Nationalmuseum die Straße der Menschenrechte, auf deren Säulen die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen in verschiedenen Sprachen zu lesen sind.

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Durch Willibald Pirckheimer ist der Name der Stadt eng mit dem Humanismus in Deutschland verknüpft. Die Aufgeschlossenheit für neue geistige Strömungen führte 1525 zur Einführung der Reformation. Nürnberg wurde als erste Reichsstadt protestantisch.

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Albrecht Dürers Werke hängen in allen bedeutenden Kunstmuseen der Welt. Doch auch in seiner Heimatstadt Nürnberg kann sich der Besucher auf Spurensuche begeben. Das Germanische Nationalmuseum gehört zu den bedeutendsten Forschungszentren zu Albrecht Dürer und zeigt einige seiner wichtigen Werke.

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Die Nürnberger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg. Von ihrer Freiung sowie vom Sinwellturm genießt der Besucher einen atemberaubenden Blick über die Altstadt. Zu besichtigen sind unter anderem das Kaiserburgmuseum sowie die Kaiserzimmer der Kaiserburg.

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Nürnberg erleben
Nürnberg erleben
Architektur
Über allem thront die Kaiserburg 

Fachwerk und Sandstein sind die prägenden Elemente der mittelalterlichen Architektur Nürnbergs. Früheste bauliche Spuren der salischen Königsburg stammen aus der Zeit um 1000, und auch die staufische Kaiserburg um 1200 entstand im romanischen Stil.

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Ab dem 15. Jahrhundert hielt die Gotik Einzug auf der Burg, aber auch St. Lorenz und St. Sebald sind mächtige Zeugen dieses für Nürnberg typischen Baustils. Wobei nur die „steinreiche“ Oberschicht auch in Stein baute, dem Rest war Fachwerk vorbehalten.

Das Albrecht-Dürer-Haus und etliche Anwesen der Weißgerbergasse stehen für die Kombination aus steinernem Erdgeschoss und mit Mauerwerk gefüllten Holzbalken. Gerade in der Renaissance entstehen viele Bürgerhäuser und Herrensitze, aber auch Prachtbauten wie das Wolff´sche Rathaus oder der Hirsvogelsaal.

Stellvertretend für die Barockzeit stehen die Barockgärten in St. Johannis, für den Klassizismus die Elisabethkirche, für den Historismus der Justizpalast und für die Industrialisierung das Faberschloss. Das Jugendstil-Opernhaus gilt als zeitlos schön, und Prof. Hermann Jansen hat stadtplanerisch die Moderne in Nürnberg geprägt.

Der Nationalsozialismus wird spürbar auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Sep Ruf hat in der Nachkriegszeit im Germanischen Nationalmuseum, der Akademie der Bildenden Künste und mit dem heutigen Heimatministerium seine Spuren ebenso hinterlassen wie Ernst Neufert mit dem Quelle-Bau.

Für die Gegenwart stehen die Erweiterung des Germanischen Nationalmuseums, der Business Tower, Volker Staabs Neues Museum Nürnberg oder die beiden Messehallen der Architektin Zaha Hadid.

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Urban Lifestyle
Wo die Szene lebt 

Multikulti, Vintageläden, dazwischen Galerien und Designershops – Gostenhof am Rand der Nürnberger Altstadt hat sich zum „must feel“ für Szenegänger entwickelt.

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In der Kaffeerösterei dem Latte Art Weltmeister Christian Ullrich über die Schulter schauen oder heiße Schokolade mit selbst gebackenem Kuchen in der Boutique genießen, sich in der Wundermanufaktur im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern lassen und ein paar Häuser weiter einen Zauberkasten beim Holzdrechsler Grottenthaler erstehen – GoHo hat´s. Nebenan „Auf AEG“ sind nach dem Ende der Produktion Galerien und Restaurants ebenso eingezogen wie Forschung und Wissenschaft.

Zweimal jährlich warten beim „Trempelmarkt“ unzählige Schätze auf Entdeckung – Deutschlands größter Flohmarkt belegt einen großen Teil der Altstadt. Von Mai bis Oktober liegt Nürnberg fast am Meer, wenn auf der Insel Schütt auf 4.000 Quadratmetern 600 Tonnen weißer Sand die Unterlage für 1.500 Liegestühle bilden: Der Stadtstrand ist „Nürnberg Süd“ im Sommer. Einmalig sind auch die Sommerabende auf dem Platz am Tiergärtnertor: Die Jugend der Welt lässt sich auf dem Kopfsteinpflaster mit einer Flasche Rotbier aus der Altstadthofbrauerei nieder und frönt dem süßen Nichtstun.

Neben traditionellen Kulturveranstaltungen wie der langen Nacht von Kunst und Kultur „Blaue Nacht“, dem Bardentreffen oder dem Festival „Rock im Park“ sind es die außergewöhnlichen Nischenfestivals, die „szenetauglich“ sind: das Brückenfestival, Nürnberg.Pop, Folk im Park oder der monatliche Streetfood Markt.

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Smart Luxury
Unvergleichliche Erlebnisse 

Die fränkische Gastlichkeit gepaart mit einem exklusiven Angebot an Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten: Das sind die perfekten Zutaten für unvergleichliche Erlebnisse in Nürnberg.

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Doch nicht nur diese sind kennzeichnend für die Stadt, denn auch das harmonierende Nebeneinander von Tradition und Moderne tragen in allen Bereichen zu einem Aufenthalt in entspannter Atmosphäre bei. Erstklassige, zum Teil mit mehreren Michelin-Sternen ausgezeichnete Gourmetrestaurants verwöhnen anspruchsvolle Gaumen mit Köstlichkeiten in bester Qualität und garantieren höchsten Genuss. Auch die gehobene, typisch fränkische Küche findet in vielen Restaurants ihren Platz.

In der Nürnberger Innenstadt ist Einkaufen ein entspanntes Vergnügen. Die bereits im Jahr 1966 großzügig angelegte Fußgängerzone ist eine der ältesten in Deutschland und eine der größten in Europa. Im historischen Ambiente der Altstadt lässt sich der Bummel durch exklusive Boutiquen, gläserne Ladenpassagen oder Kaufhäuser leicht mit der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten verbinden. Eine reizvolle Besonderheit der Einkaufsstadt Nürnberg ist der Handwerkerhof. Traditionelle Handwerker wie Glasschleifer, Glasmaler und Ledertäschner bieten im typischen Fachwerk-Ambiente ihre Erzeugnisse an, edler Schmuck wird nach Kundenwunsch angefertigt.

Große Einkaufszentren und bekannte Outlets wie in Herzogenaurach, Ingolstadt und Wertheim sind ideale Shoppingziele.

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Kulinarik
Nürnberg schmeckt mir 

Nürnberg steht wie keine andere Stadt in Deutschland für kulinarische Köstlichkeiten. Während der Lebkuchen in der Weihnachtszeit Hochsaison hat, werden die fingergroßen Bratwürste das ganze Jahr über gegessen.

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Auch die fränkischen Spezialitäten wie knuspriges Schäufele oder gebackener Karpfen sind einen Versuch wert. Dazu empfiehlt sich ein kühles Bier aus einer der fränkischen Privatbrauereien. Traditionell wird in Nürnberg das Rotbier serviert.

In Nürnberg kommt jedoch nicht nur die traditionelle, fränkische Küche auf die Teller, sondern auch diverse Feinschmecker-Restaurants bieten Genüsse für den anspruchsvollen Gaumen. Dabei werden frische, regionale Produkte verarbeitet, die meist aus dem stadtnahen Gemüseanbaugebiet Knoblauchsland stammen. Kein Wunder, dass Nürnberg sich das Thema Bio als Bio-Metropole auf die Fahne geschrieben hat. Es versteht sich also von selbst, dass alle Spezialitäten auch in Bioqualität erhältlich sind.

Ganz heimlich hat sich Nürnberg zur Whiskyhauptstadt Deutschlands gemausert: Hier ist Deutschlands ältester Whisky-Club daheim und das jüngste Highlight der Szene stellt die Whisk(e)y-Messe Nürnberg „The Village“ dar. Wen verwundert es da noch, dass Deutschlands bester Whisky 2015 aus Nürnberg kommt?

Doch kulinarische Angebote gibt es auch über die Gastronomie hinaus. Die Gästeführer bedienen fast alle Geschmäcker auf den kulinarischen Touren durch die Stadt.

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Automobil
Basislager für Autoliebhaber 

Nürnberg bietet auch Autofans jede Menge. Das Museum Industriekultur besitzt einige echte Kleinwagen-Raritäten. Der Zündapp-Janus erreichte bei 14 PS immerhin 80 km/h, der Victoria-Spatz schaffte sogar 100 km/h.

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Heute sind die nur in geringen Stückzahlen hergestellten formschönen kleinen Roadster nahezu ausgestorben und daher bei Sammlern eine gesuchte Rarität. Im Ofenwerk – dem Zentrum für mobile Classic in Nürnberg – dreht sich alles um Fahrzeuge, in denen viel Liebe, Passion und Einzigartigkeit stecken. Seit 2011 gibt es Merks Motor Museum: 82 Oldtimer und einige jüngere Autos werden gezeigt, vom Chevrolet Coach aus dem Jahr 1927 bis zu den „Brot- und Butterautos, die für jedermann erschwinglich waren“, wie etwa der Ford P3 oder der Renault R4.

Und in der Umgebung in Neumarkt sind im Automuseum Maybach rund ein Zehntel der weltweit noch existierenden historischen Fahrzeuge dieses Herstellers ausgestellt.

Jedes Jahr trifft sich Ende Juni oder Anfang Juli die internationale Elite des Motorsports in Nürnberg. Im Mittelpunkt steht ein Lauf zur Deutschen Tourenwagenmeisterschaft DTM auf dem spektakulären Stadtkurs. Während des Rennwochenendes am Norisring pilgern alljährlich mehr als 140.000 Fans von Tourenwagen und Formel 3 auf das Gelände rund um die Steintribüne des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Training, Qualifikation und vier hochklassige Rennen werden von Stuntshows und Konzerten begleitet.

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Magic Cities in der nähe von Nürnberg
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