Bayerischer Wald: die Wildnis vor der Tür
Bayerischer Wald ©BAYERN Tourismus Marketing GmbH (Jan Greune)
Nationalparkregion Bayerischer Wald

Tel. +49 (0)8558 91021
info@nationalparkregion.de

„Natürlich Einzigartig“

natürliche, einzigartige und nachhaltige Reiseerlebnisse

Broschüre jetzt online blättern und herunterladen


Bayerischer Wald: die Wildnis vor der Tür

In Deutschlands ältestem Nationalpark erobert sich die Natur ihren ursprünglichen Raum zurück. Die entstehende Waldwildnis ist weitgehend sich selbst überlassen – eingebettet in den Naturpark, in dem die Kulturlandschaft gepflegt wird. Hier liegt auch der mit 1.456 Metern höchste und bekannteste Berg des Bayerischen Walds, der Große Arber.

Tierisch wild“ geht es im Nationalpark Bayerischer Wald zu. Das gleichnamige Projekt unterstützt ausschließlich naturverträgliche Aktivitäten und ermöglicht es Ihnen, im Dreiländereck von Bayern, Böhmen und Österreich eine urige Kulturlandschaft zu entdecken, die zusammen mit dem angrenzenden böhmischen Nationalpark Šumava das größte Waldschutzgebiet Europas bildet.

Wilden Tieren ganz nah

So wurden in den Nationalparkzentren große Gehege mit naturnahen Lebensraumkulissen angelegt, in denen die Bewohner nach ihrem arteigenen Tagesrhythmus leben – laufen, klettern, baden, fressen, schlafen oder sich einfach mal zurückziehen. Hier kommen Sie sicher auch Tieren ganz nahe, denen Sie in freier Wildbahn vielleicht nicht so gern begegnen würden: Auerochsen, Wisente, Wildpferde – imposante Huftiere, die während der Eiszeiten hier heimisch waren – können vom Besucherweg im Nationalparkzentrum Falkenstein aus beobachtet werden. Er führt in eine dunkle Felsenhöhle, wo eindrucksvolle Höhlenmalereien von lebensnah skizzierten Wildtieren rekonstruiert wurden: die Steinzeit ganz nah. Hoch über dem Waldboden in unberührter Natur spazieren gehen und einzigartige Perspektiven erleben – dies ermöglicht Ihnen der weltweit größte Baumwipfelpfad im Nationalparkzentrum Lusen. Der Einstiegsturm mit Aufzug ermöglicht auch Senioren, Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen einen bequemen und unbeschwerten Besuch. Der 1.300 Meter lange Holzsteg vermittelt ein unverfälschtes Erlebnis der Waldlandschaft in einer neuen Dimension. Er endet in 44 Metern Höhe auf der Plattform des Aussichtsturms mit einem fantastischen Ausblick.

Naturschutz zum Mitmachen

Aktivwochen im Nationalpark Bayerischer Wald lassen Sie mehr als die Faszination und Einmaligkeit der sich selbst überlassenen Walddynamik erleben. Bei geführten Exkursionen lernen Sie beispielsweise, dass man die Natur nicht nur beobachten, sondern auch genießen kann und dass gegen (fast) alles ein Kraut gewachsen ist: Erst werden die Wildkräuter am Bach gesammelt und dann gemeinsam zu heilsamen Tinkturen und Ölen weiterverarbeitet. Wertvolle Bergwiesenbiotope am Großen Arber beherbergen stark gefährdete Pflanzenarten wie den Ungarischen Enzian oder den Flachbärlapp. Damit sie auch künftig gedeihen, müssen die Wiesen regelmäßig gepflegt und Heidelbeersträucher zurückgeschnitten werden. Hier können Sie frisch gewonnenes Wissen praktisch anwenden und gleich noch der Natur helfen.

Besonders bemerkenswert

  • Traditionelle Handwerkskunst der Glasbläserei erleben und mithilfe des Glasmachers selbst versuchen: am Ofen der Rotwaldglashütte in Zwiesel
  • Nationalparkpartner und Ge(h)nussgastgeber: touristische Unternehmen, die für geprüfte nachhaltige Qualität mit dem Nationalparklogo und dem „geflügelten Wanderschuh“ werben dürfen
  • Tierische Feste: spielerisch, wie bei den „Spechttagen“ für Familien und Kinder in Spiegelau oder, kulinarisch, wie bei den „Hirschtagen“ im Herbst in Sankt Oswald-Riedlhütte
  • Sanfter Wintersport: Schneeschuhwandern und weitläufig gespurtes Loipennetz für Skilangläufer (klassisch und Skating) in den Gebieten rund um Straubing, Passau, Deggendorf und im Dreiländereck

Entdecken Sie das Reiseland Deutschland auf der Karte

Planen Sie hier Ihre Deutschlandreise. Einfach Favoriten hinzufügen, Reihenfolge festlegen und losfahren!

0 Favoriten ausgewählt