Halligen: Meer und Land vereint
Halligen - Warft auf einer Hallig ©DZT/Panorama-Fotografie Vernunft, Olaf
Tourismusbüro der Biosphäre Halligen

Hanswarft 1
25859 Hallig Hooge

Tel. +49 (0)4849 9100
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„Natürlich Einzigartig“

natürliche, einzigartige und nachhaltige Reiseerlebnisse

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Halligen: Meer und Land vereint

Ganz flach und ohne Deich erheben sich die Halligen aus dem Watt. Nirgendwo sonst erfahren Sie das Leben im Wattenmeer und den ewigen Wechsel von Ebbe und Flut so ursprünglich. Bis zu 30-mal im Jahr heißt es „Land unter“ – ganz normal für die Bewohner und faszinierend für die Gäste.

Denn die Häuser der Halligleute stehen sicher auf künstlich aufgeschütteten Hügeln – sogenannten Warften. Ist das Wasser nach ein paar Stunden abgelaufen, fließt das Leben wie gewohnt weiter. Sturmfluten hinterließen vor Hunderten von Jahren die Halligen. Heute schützen die spärlich bewohnten Eilande als natürliche Wellenbrecher die Festlandsküste. 2001 beschlossen die Bewohner der fünf großen Halligen Gröde, Hooge, Langeneß, Nordstrandischmoor und Oland, freiwillig als Entwicklungszone dem bestehenden Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer beizutreten, um im Einklang mit der Natur zu leben und nachhaltig zu wirtschaften.

Menschen und Natur im Einklang

Im Watt und auf den Salzwiesen erleben Sie etwa 250 Tierarten, die in keinem anderen Gebiet der Erde vorkommen. Jedes Jahr im Frühling und im Herbst machen Millionen von Zugvögeln auf dem Weg zwischen den Brutgebieten Sibiriens, Grönlands und Kanadas und den Winterquartieren im Süden Station im Watt. Bei Ebbe finden sie im Meeresboden reichlich Nahrung für die Reise.

Zwischen Küste und Hallig

Der Weg ist hier das Ziel. Wenn Sie mit dem Schiff zu den Halligen fahren, können Sie die Heuler auf den Seehundbänken beobachten, oder ein Fischer zeigt Ihnen, was das Meer an Leckerem zu bieten hat. Bei Ebbe öffnet sich der Meeresboden für Wattwanderungen. Immer unter kundiger Führung, erleben Sie die Einmaligkeit des Nationalparks hautnah: Seetiere in den wasserführenden Prielen, Wattwürmer oder Muscheln. Vielleicht finden Sie ja auch Bernstein, begehrt und beliebt als Material typischer regionaler Schmuckstücke.

Traditionen zum Träumen und Erleben

Die Halligwelt erleben Sie zu jeder Jahreszeit in einem anderen Licht. Mit dem Biikefeuer wird Ende Februar der Winter ausgetrieben. Im Frühling kommen mit den Zugvögeln auch die Ringelganstage. Tages- und Übernachtungsgäste sind immer willkommen, wenn die Bewohner traditionell feiern, ob beim Boßeln oder beim Schleusenfest. Trachten waren lange im wahrsten Sinne des Wortes „aus der Mode“. Seit Mitte der 90er Jahre werden sie an Festtagen wieder getragen. Im Sommer blühen die Salzwiesen, und Wattwanderungen laden zum Entdecken ein. Im Herbst, wenn die Geschäftigkeit des Sommers verrinnt, bläst eine steife Brise über das Watt. Gut geschützt vor Wind und Wetter sind Sie beim Besuch der liebevoll aufbereiteten Museen und Ausstellungen. Und im Winter? Zu dieser Jahreszeit erleben Sie idyllische Ruhe. Nur das Meer tost mitunter.

Besonders bemerkenswert

  • Lebendige Geschichte: Kapitän-Tadsen-Museum auf der Ketelswarf auf Langeneß mit halligtypischem Schweifgiebel, einmaligen Wand- und Deckenmalereien im Inneren und über 1.600 holländischen Wandfliesen
  • Naturwissen: „Erlebniszentrum Mensch und Watt“ auf der Hanswarft auf der Hallig Hooge mit Gezeitenaquarium, Friesenstube „Königspesel und Sturmflutkino“
  • Kreative Auszeiten: Fotoworkshops im einzigen Vier-Sterne-Hotel auf den Halligen, Anker’s Hörn auf Langeneß
  • Malen auf der Hallig: Aquarellkurse auf Hooge für Anfänger, Fortgeschrittene oder Gruppen

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