Lonetal Vogelherd ©Landratsämter Alb-Donau und Heidenheim
04. Sep 2017

Ausgewiesen einzigartig: Neue UNESCO Welterbestätten in Deutschland

Uralte Höhlen voller Kunst und wegweisende Architektur des 20. Jahrhunderts: Wer Deutschlands neue Welterbestätten besucht, hat allen Grund, begeistert zu sein.

Möchten Sie auch mal wieder so richtig über die Welt staunen? Dann reisen sie an Orte von einzigartig universellem Wert, wie den ausgewiesenen UNESCO Welterbestätten in Deutschland, die 2017 um gleich zwei neue Eintragungen erweitert wurden.

Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura

In sechs Höhlen des Ach- und Lonetals auf der Schwäbischen Alb lebten vor etwa 40.000 Jahren Menschen, die dort überwältigende Zeugnisse ihres Kunstschaffens hinterließen. An keinem anderen Ort der Welt wurden bislang ältere Kunstwerke und Musikobjekte gefunden. Sie gelten als archäologische Sensation. Die "Höhlen der ältesten Eiszeitkunst" im Schwäbischen Jura sind teilweise zugänglich. Die Kunstwerke und vieles mehr können in den angeschlossenen Ausstellungsorten, wie dem Museum Ulm, entdeckt werden.

Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau

Als Hochschule für Gestaltung revolutionierte das Bauhaus weltweit das künstlerische und architektonische Denken und Arbeiten des 20. Jahrhunderts. Heute geben die originalen Bauten in Weimar, Dessau und Bernau Einblick in diesen prägenden Grundstein für das Zeitalter der Moderne. Im Juli 2017 wurde die Welterbestätte um die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) in Bernau bei Berlin sowie fünf Laubenganghäuser in Dessau-Roßlau erweitert. Im Rahmen von Führungen erhält man auch bei den Neuzugängen bereichernde Einblicke.

Lust auf mehr Einzigartigkeiten? Mehr Informationen zu den weiteren 41 Welterbestätten finden Sie hier.

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