Kranichsaison ©Heinz Sielmann Stiftung (Ralf Donat)
09. Okt 2017

Einzigartiges Naturwunder: Die Kranichsaison in Deutschland

Auf Ihrer Reise gen Süden versammeln sich jeden Herbst mehr als 150.000 Kraniche in den Seengebieten Nord- und Ostdeutschlands und bieten ein echtes Naturschauspiel.

Wann hat Sie die Natur zuletzt so richtig staunen lassen? Wenn Sie im Oktober Ihre Füße in die weite Landschaft Brandenburgs oder Mecklenburg-Vorpommerns stellen, gelingt das ganz sicher mühelos. Denn dann legen die majestätischen, bis zu 1,30 Meter großen Grauen Kraniche hier ihren mehrwöchigen Zwischenstopp auf dem Weg in die südlichen Überwinterungsgebiete ein. Mit seinem grazilen und markant geordneten Flug und seiner lautstarken Untermalung ist der Kranichzug eine Herbstimpression, die ihresgleichen sucht und darüber hinaus Rekorde aufstellt: In den mecklenburgischen Seengebieten, den Havel-Niederungen und dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, befinden sich die größten Kranich-Rastplätze Europas. Die seltenen und besonders schützenswerten Ökosysteme dienen etlichen Tieren als Rückzugsgebiet. Kein Wunder also, dass Sie hier auch die beeindruckenden Großvögel beobachten können, die sich vor allem in den Morgen- und Abendstunden zu Tausenden auf Feldern oder im flachen Gewässer tummeln.

Abenteuer Wildnis hautnah

Lust auf großartige Entdeckungen? Rund um die herbstlichen Rast- und Ankunftszeiten der Tiere weihen Sie, im Rahmen von Safaris und Führungen, zahlreiche Kranichexperten vor Ort in die Geheimnisse der Vögel ein. Informationszentren in der Nähe der Brutgebiete liefern zudem nützliche Verhaltenstipps und verraten die aktuell günstigsten Beobachtungsplätze. Weitere Infos zu Mecklenburg-Vorpommern unter www.auf-nach-mv.de und Brandenburg unter www.reiseland-brandenburg.de.

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