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03. Jul 2017

Freilichtbühnen in Deutschland: Licht, Luft und jede Menge Theater

Laue Sommernächte und gutes Wetter sind ein herrlicher Anlass, sich bestens unterhalten zu lassen. Die rund 170 aktiv genutzten Freilichtbühnen in Deutschland machen deshalb so richtig Programm.

Freilichttheater – das ist großes, generationenübergreifendes Theater unter blauem Himmel, bei sternklarer Nacht oder unvergesslich mit Regenmantel während eines kurzen Schauers. Dem Ideenreichtum an Spielörtlichkeiten sind zwischen Meer und Alpen jedenfalls keine Grenzen gesetzt. Man findet Freilichttheater- und bühnen in romantischen Burgruinen ebenso wie in grünen Parkanlagen, aufgelassenen Steinbrüchen, in Waldgebieten, schroffen Schluchten, auf weiten Feldern, unmittelbar an Seen und Flüssen oder hoch oben auf Felsen wie die Loreley Freilichtbühne im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal – aber immer haben sie ihren Platz in der freien Natur.

Räuber, Ringe und Rockröhren

Genauso vielfältig ist dabei das Programm: So locken Freilichtbühnen mal mit klassischen oder kindgerechten, witzigen oder ernsten Inszenierungen. Oder aber sie begeistern durch Konzerte von Pop über Rock und Heavy Metal bis Klassik. Die Besucherkapazitäten reichen von einigen Dutzend bis hin zu 10.000 Zuschauer, wie bei der Berliner Waldbühne. Sie fasst mehr als 22.000 Besucher und ist damit die größte Freilichtbühne Deutschlands. Wird sie vor allem von Musikern genutzt, steht auf der Freilichtbühne Kalkbergstadion das Schauspiel im Vordergrund. Seit 1952 finden hier die bekannten Karl-May-Festspiele von Bad Segeberg statt. Auf der Naturbühne Ralswiek, am Ufer des Großen Jasmunder Boddens, treibt seit 1993 der berühmte Freibeuter Störtebeker sein Unwesen. Jedes Jahr, von Ende Juni bis Anfang September, können immer bis zu 8.800 Zuschauer gleichzeitig die Abenteuer verfolgen. Auf welche Darbietungen Sie sich an welchem Ort noch freuen können, erfahren Sie hier.

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