Ostseebad Ahrenshoop ©voigt&kranz UG, Prerow
31. Jul 2017

Sehnsuchtsort mit Tradition: 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gelegene Ahrenshoop zur anziehenden Künstlerkolonie. Sein 125. Jubiläum wird nun gebührend gefeiert.

Wussten Sie eigentlich, dass die Verbindung von Natur und Kultur eine sehenswerte Tradition hat? Ende des 19. Jahrhunderts entstanden überall in Europa Künstlerkolonien. Die meisten in Deutschland: bei Bremen in Worpswede, auf Hiddensee - und in Ahrenshoop. Entdeckt hat diesen Ort der Maler Paul Müller-Kaempff. Er war sofort angezogen von seiner besonderen Atmosphäre. Andere Künstler folgten ihm nach, bauten Häuser mit Ateliers und Galerien und machten Ahrenshoop bekannt. Später kamen auch Schriftsteller und fanden dort Inspiration. Kein Wunder: Die Ostsee auf der einen Seite, der Bodden auf der anderen, dazwischen das kleine Fischerdorf mit seinen reetgedeckten Katen, und über allem die Weite des Himmels: Diese besondere Kombination fasziniert bis heute. Egal ob man zum Badeurlaub kommt oder als Kunstfreund.

Jeder Fleck ein Hingucker

In diesem Jahr feiert Ahrenshoop das 125. Gründungsjubiläum seiner Künstlerkolonie mit zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten. Und eine weitere Attraktion gibt's ganz nebenbei: die Landschaft. Rund 800 Meter sind es in Ahrenshoop zwischen der Ostsee und dem Bodden, der mit seinen Schilfflächen Rückzugsort vieler seltener Tiere ist. Auf der Boddenseite befindet sich auch der kleine Hafen von Ahrenshoop-Althagen mit seinen typischen, in das Wasser gebauten Bootshäusern. Wer mehr über Ahrenshoop als Künstlerkolonie erfahren möchte, kann sich einer der Führungen durch den Ort anschließen. Aber auch für Aktivurlauber ist Ahrenshoop ein attraktives Ziel: Ein gut ausgebautes Netz von Wander- und Radwegen durchzieht die sehenswerte Halbinsel. Lust, die Augen zu verwöhnen? Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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