Harzer Hängeseilbrücke ©DZT (Christian Binder)
29. Mai 2017

Weltrekord im Naturpark Harz

Wer schwindelfrei ist, kann sich im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands eines besonderen Ausblicks erfreuen: Über das Rappbodetal im Harz spannt sich ab sofort die längste Hängeseilbrücke der Welt.

Traumhafte Natur, soweit das Auge reicht: Felsen, Wälder, Wasser und mittendrin die „Tintan RT“, eine filigrane, rund 439 Meter lange Seilkonstruktion, die sich mit der gewaltigen Zugkraft von 947t in den Schieferfelsen beider Talseiten krallt und Besuchern schon mal den Atem raubt. Nach nur zehn Monaten Bauzeit ist der Natur- und Geopark Harz so zum Weltrekordhalter geworden. Mit der 1,20 m breiten Fußgänger-Seilbrücke überquert man in 100 Metern Höhe den Abgrund. Oder wagt in der Mitte der Brücke einen Pendelsprung, den sogenannten Gigaswing. Dabei springt man an einer 65 Meter langen Seilschaukel in die Tiefe.

Höhepunkte auf Schritt und Tritt

Sie möchten noch mehr erleben? Der unweit gelegene Harzer-Hexen-Stieg ist ein Prädikatswanderweg, mit dem sich der Harz von einer märchenhaften und mystischen Seite präsentiert. Dabei sind die schmalen Gräben des UNESCO-Welterbes „Oberharzer Wasserwirtschaft“ und der sagenumwobene Brocken nur zwei von vielen Höhepunkten des spannenden Fernwanderwegs, der den Nationalpark Harz durchquert und Naturfreunde wie Genusswanderer begeistert. Hier vereinen sich Natur, Geologie, Geschichte und Kultur zu einem faszinierenden Querschnitt. Seit neuestem ziert auch eine Reihe von künstlerischen Installationen, sogenannten Erlebnisinseln, den Weg und weist auf interessante, aber oft verborgene Details am Wegesrand hin. Lust, den Harz ins Herz zu schließen? Weitere Informationen finden sie hier.

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