Der Germany Travel Mart ist für die Top Key Accounts der Schweiz neben der ITB die wichtigste Veranstaltung im deutschen Markt. Der GTM dient als professionelle und konzentrierte Informations- und Entscheidungsplattform für die Programmierung neuer Deutschland-Reiseangebote. Es gibt keine mit dem GTM vergleichbare Veranstaltung, auf der die Veranstalter vor Ort Anbieter aus ganz Deutschland und alle passenden Ansprechpartner so komprimiert vorfinden. Durch die wechselnden Standorte bieten die Produktseminare und die angebotenen Pre-Convention Touren einen zusätzlichen Mehrwert.
Bei den Teilnehmern aus der Schweiz handelt es sich um bedeutende Top-Veranstalter, Wholesaler sowie Bus-, Bahn- und Flug-Veranstalter. Außerdem sind meist auch Nischen- bzw. Spezialreiseveranstalter vertreten. Für alle Veranstalter ist es sehr wichtig, dass die führenden deutschen Partner auf dem GTM präsent sind, darunter Landesmarketingorganisationen, Regionen und Städte. Eine Teilnahme der großen Hotelketten ist ebenso erwünscht, aber auch die Präsenz außergewöhnlicher, individueller und qualitativ hochwertiger Hotels. Entscheidend ist, dass alle Anbieter mit Entscheidungsträgern vertreten sind, um Vertragsabschlüsse vor Ort zu ermöglichen und neue Produktideen kompetent vermitteln zu können.
Der Schweizer Markt ist relativ klein und die Zahl der Veranstalter überschaubar, doch wird er durch permanente Veränderungen geprägt. Im Online-Bereich gibt es derzeit eine dynamische Expansion. Zu den großen Schweizer Online-Veranstaltern gesellen sich immer mehr Veranstalter aus Deutschland, die am Schweizer Markt partizipieren möchten.
In der Schweiz gibt es einen reinen Deutschland-Katalog von Railtour Suisse. Ansonsten ist Deutschland bei den Veranstaltern großflächig vertreten. Besonderes Interesse besteht nach innovativen Bausteinen, die der Individualreisende nicht selbstständig buchen kann und die einen verstärkten Versuch der Kundenbindung darstellen – denn der Schweizer Markt wandelt sich zunehmend zum Direktbuchermarkt beim deutschen Leistungsträger selbst.
Olaf Grabau